LED - das Licht der Zukunft

Wie kann ich Energie sparen? Möglichkeiten, Ideen, Tipps ...

Re: LED - das Licht der Zukunft

Beitragvon Beyenburgerin » Mi 15. Apr 2009, 22:14

Lustig, dass man hier auch auf das Thema LED-Beleuchtung kommt ;) Im Spinnradforum habe ich diesbezüglich letzthin eine rege Diskussion angestoßen.
Anlass war das Angebot für LED-"Lampen" im PLUS, und es haben einige "zugeschlagen" (wir auch). Es lässt sich durchaus unter einer Stehlampe mit 1 Watt prima spinnen, diese Lichtmenge reicht tatsächlich aus.

Letztes Jahr hat mein Mann das Esszimmer auf 20 Luxeons umgerüstet, eine feine Sache. Die haben einen leichten Blaustich, was es einem aber ermöglich, auch im fortgeschrittenen Alter noch kleine Schriften z.B. auf Marmeladengläsern mühelos zu entziffern. Ja, und das Essen schmeckt auch noch und sieht appetitlich aus. Eigentlich gewöhnt man sich sher gut daran, die Welt mit ein bisschen weniger Gelbstich zu sehen, es hat auch was für sich.

Schön ist die 2 Watt-Luxeon Nachttischlampe mit Schwanenhals, die mir mein Mann gebastelt hat. Dieses tolle Teil möchte ich nicht mehr missen. Letztes Jahr gabe es auf einer neugebauten Schwedenfähre in der Kabine so ein Teil, das wollte ich auch unbedingt für zu Hause haben.

Ansonsten gibt es bei unsseit über 20 Jahren Glühbirnen auch nur nich im Kühlschrank und im Backofen, der Rest ist Halogen. Es gab mal eine Zeit, da kam von meinem Mann häufiger der Spruch, wenn er zu basteln anfing: "Ich kann anfangen was ich will, es kommt immer eine Lampe dabei heraus".
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Re: LED - das Licht der Zukunft

Beitragvon siegerland-sOnne » Do 16. Apr 2009, 07:20

Beyenburgerin hat geschrieben:Ansonsten gibt es bei unsseit über 20 Jahren Glühbirnen auch nur nich im Kühlschrank und im Backofen, der Rest ist Halogen. .


Bereits ab dem 01. September 2009 ist der stufenweise Auslauf von Haushaltslampen
geplant. Dazu gehören:
• Glühlampen,
• Halogenlampen und
• Energiesparlampen (Kompaktleuchtstofflampen mit integriertem Vorschaltgerät)
Mattierte Lampen müssen ab dem 01. September 2009 der Energieeffizienzklasse A angehören, um weiterhin den
Anforderungen einer Vermarktung zu entsprechen. Ausgenommen sind Speziallampen (wie Lampen, die in
Hausgeräten zum Einsatz kommen), die auf der Verpackung eindeutig als solche gekennzeichnet sind. Eine
Rahmenrichtlinie für Reflektorlampen sowie Leuchten ist in Arbeit und wird aller Voraussicht nach 2010 wirksam werden.
Für klare Glühlampen:
• Produktionsstopp von Glühlampen mit >= 100 Watt
• Produktionsstopp von Glühlampen mit
Energieeffizienzlabel (EEL)1 F und G
Für matte Glühlampen:
• Produktionsstopp aller matten Glühlampen außer
die der EEL A

Das Energieeffizienzlabel (EEL) weist Energieeffizienzklassen aus, die von „A“ bis „G“ reichen.
Lampen mit dem Label „A“ haben einen niedrigen, solche mit „G“ einen sehr hohen Energieverbrauch.
Die Energieeffizienz ist als Lumen/Watt definiert.
(Quelle: Philips Licht)

Es wird also höchste Zeit über Alternativen nachzudenken !!!

Gruss
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Re: LED - das Licht der Zukunft

Beitragvon Beyenburgerin » Do 16. Apr 2009, 21:18

Die Halogenlampen haben eine wesentlich längere Übergangsfirst, weil an den Alternativen noch geforscht und gebastelt wird. Keine Frage, mit denen ist es auch irgendwann zu Ende. Aber bis dahin haben wir viel Strom gespart, zumal man sich gut an punktuelles Licht gewöhnt und keine kompletten Räume ausleuchtet.

Wichtig wäre bei den Energiesparlampen, dass die ordnungsgemäß entsorgt werden, das isst nämlich leider nur bei den wenigsten der Fall.
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Re: LED - das Licht der Zukunft

Beitragvon Don Carlos » Fr 17. Apr 2009, 00:20

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Beyenburgerin hat geschrieben:... zumal man sich gut an punktuelles Licht gewöhnt und keine kompletten Räume ausleuchtet...


Gewöhnung an Licht, punktuelles - nun ja, kann ja sein.

Wenn Du es irgendwie in die Reihe kriegen solltest, dann schau doch bitte mal in die von mir weiter oben angegebenen Verlinkungen.

Mal quergedacht:
Ich glaube, an die Dauerbestrahlung mit falschen Lichtspektren kann man sich genausowenig gewöhnen, wie an die "bewiesene" Unschädlichkeit der elektromagnetischen Felder von Mobilfunk, DECT, W-LAN, Power-LAN, Mikrowelle usw. im speziellen bzw. Elektrosmog im allgemeinen.
Licht beeinflußt Melatonin, EMF beeinflußt Melatonin und Melatonin beeinflußt Krebs - insbesondere Brustkrebs. Dabei ist der stärkste dieser Effekte die Wirkung von Licht auf Melatonin, etwa von nächtlichem Kunstlicht.

Die Auswirkungen siehe hier: http://www.datadiwan.de/netzwerk/index. ... _98_03.htm
von ebenda: ... Beeindruckende Forschungsprojekte in den vergangenen fünf Jahren, ..., haben nun gezeigt, dass über die schon im 16. Jahrhundert entdeckten Zapfen und Stäbchen hinaus, die unser Sehen ermöglichen, weitere Photorezeptoren existieren, denen keine optische, bildformende Aufgabe zukommt.
Die Aufgabe dieser „neu“ entdeckten, wiewohl entwicklungsgeschichtlich „alten“ Photorezeptoren besteht offensichtlich darin, das Zusammenspiel unserer inneren Uhren – das heißt endokriner Systeme mit Melatonin als Schlüsselhormon – durch Licht zu synchronisieren.
Ohne Zweifel wird die Entdeckung und Aufklärung dieser „Chronorezeptoren“ zu einer rigorosen Überprüfung der Melatonin-Hypothese führen und zur Beantwortung der Frage beitragen, inwieweit eine Störung innerer Uhren oder „chronodisruption“ durch Kunst- und Sonnenlicht – dem pathoyphsiologisch möglicherweise bedeutendsten Frequenzbereich der NIS – Krankheitseffekte zur Folge haben kann..."


Ob es sich bei den aufscheinenden Zusammenhängen zwischen (Kunst-)Licht und Krebsentwicklungen um eine suggestive Panikmache handelt oder um eine ernstzunehmende Hypothese vermag ich nicht einzuschätzen.
Man muss schon genau hingucken und Zweifel dürfen erlaubt sein.

Die allgemeine Euphorie <<< LED - das Licht der Zukunft >>> ohne wenn und ohne aber -
verbunden mit den gleichzeitigen Verbot eines anderen Produktes, das kommt mir nun doch spanisch vor...

Oder noch verquerer:
Was ist wenn durch das staatliche Glühlampenverbot die Alternative zu krankmachendem Kunstlicht fehlt?
GG, Artikel 2: Jeder hat das Recht auf ... körperliche Unversehrtheit. Glühlampenverbot grundgesetzwidrig?
Bild

Dennoch werde ich ganz sicher diese oder jene Glühlampe durch LEDs ersetzen und mich an diesen Stellen ggf. auch umgewöhnen. Aber ich werde auch die eine oder andere Glühlampe einbunkern und an den Orten verwenden, wo ich länger und unmittelbar Licht brauche, solange hier nicht Klarheit herrscht.

Bild D.C.
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Re: LED - das Licht der Zukunft

Beitragvon Luke » Fr 17. Apr 2009, 06:45

Don Carlos hat geschrieben:
Aber ich werde auch die eine oder andere Glühlampe einbunkern und an den Orten verwenden, wo ich länger und unmittelbar Licht brauche, solange hier nicht Klarheit herrscht.


...ich habe bereits einen Vorrat...und werde diesen erweitern,
solange die Preise für Glühlampen niedrig sind...

...Licht ist ohne Frage ein Lebensmittel,
Wohnlicht sollte den IR Bereich nicht komplett ausschließen,
mir fehlt dann schlicht 'das Vitamin Wärme'...

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Re: LED - das Licht der Zukunft

Beitragvon Sonnenertrag » Fr 17. Apr 2009, 08:07

Luke hat geschrieben:
Don Carlos hat geschrieben:
Aber ich werde auch die eine oder andere Glühlampe einbunkern und an den Orten verwenden, wo ich länger und unmittelbar Licht brauche, solange hier nicht Klarheit herrscht.


...ich habe bereits einen Vorrat...und werde diesen erweitern,
solange die Preise für Glühlampen niedrig sind...

...Licht ist ohne Frage ein Lebensmittel,
Wohnlicht sollte den IR Bereich nicht komplett ausschließen,
mir fehlt dann schlicht 'das Vitamin Wärme'...

Luke


Wieder auf den Punkt gebracht. *gröhl* Wärme fehlt der LED tatsächlich. Die werden nicht mal richtig lauwarm. Moderne LED bekommen das Farbspektrum einer Glühbirne aber schon gut hin. Auch die Helligkeit ist nimmer das große Problem. Das Licht einer 30 oder 35W Birne bringt man schon hin. Aber egal, ob jetzt die Glühbirne verboten wird oder nicht, der markt wird sich mit Sicherheit selbst regulieren. Glühbirnen bekomm ich bestimmt in 15 Jahren auch noch zu kaufen. Wenn ich das will. Ich selbst will dies nicht. Ich müsste jetzt stark überlegen ob es ausser Kühlschrank und E Herd noch ne Glühbirne in meinem haus gibt.
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Re: LED - das Licht der Zukunft

Beitragvon Ostfriesenstrom » Fr 17. Apr 2009, 09:30

Moin Moin,

nun wenn die Glühlampe für die Melaminproduktion so existenziell sein sollte, frage ich mich wie die Menschen bis vor 100 Jahren überleben konnten, da war nix mit Glühlampe.
Ich denke wir sollten da lieber unsere kostenlose Lichtquelle Sonne nutzen und dafür sorgen genug von ihrem Licht genug ab zu bekommen, dann kann`s zu Hause auch mal ein Kunstlicht sein dass nicht aus der Glühlampe stammt.

Was die krankheitsmachenden Faktoren anbelangt, so denke ich sollten wir eher unsere Lebens- und Arbeitsbedingungen überdenken. Wenn wir das natürliche Licht an immer mehr Arbeitsplätzen ausschließen (gleichzeitig übrigens auch die normale Luft durch immer mehr Klimanlagen) und nach Feierabend zu Hause in der Bude sitzen, dann hat das sicherlich keine positiven EInflussfaktoren.

Aber bei dem geringen Anteil an unserem Stromverbrauch den wir für die Beleuchtung zu Hause verwenden sollte man sicherlich auch nicht dogmatisch werden und nun die Glühlampen verteufeln, denn jeder einzelne sollte sich auch in seinen 4 Wänden wohl fühlen und wenn er dies mit dem Licht einer Glühlampe an bestimmten Stellen oder in bestimmten Situationen besser kann so ist das ok.

Ich halte von diesen gesetzlichen Verbotsregelungen der Glühlampen auch nix, ist mal wieder Politikeraktionismus, denke da haben wir ganz andere Bereiche, auch im Haushalt, wo wir wesentlich effektiver Strom sparen könnten, oder auch andere Energie. Dies funktioniert aber immer besser mit informierten und überzeugten Mitmenschen und nicht durch gesetzlichen Zwang.
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Re: LED - das Licht der Zukunft

Beitragvon siegerland-sOnne » Fr 17. Apr 2009, 11:05

Ostfriesenstrom hat geschrieben:
Ich halte von diesen gesetzlichen Verbotsregelungen der Glühlampen auch nix, ist mal wieder Politikeraktionismus, denke da haben wir ganz andere Bereiche, auch im Haushalt, wo wir wesentlich effektiver Strom sparen könnten, oder auch andere Energie. Dies funktioniert aber immer besser mit informierten und überzeugten Mitmenschen und nicht durch gesetzlichen Zwang.


Dem stimme ich grundsätzlich zu, aber die Verbotsregelungen haben den positiven Effekt dass die Licht- und Lampenhersteller gezwungen werden, sich
intensiv mit möglichen Alternativen zu beschäftigen und diese zur Marktreife zu bringen. Ohne diese gesetzlichen Regelungen würden wir die Glühlampe wohl auch noch in den nächsten 100 Jahren wie gewohnt einsetzten.
Ich denke, dass wir als PV-Anlagen-Betreiber doch stromsparende Alternativen, soweit sie im Einzelfall sinnvoll sind, besonders begrüssen sollten.
Es gibt natürlich Ausnahmen, wo eine Energiesparlampe einfach keinen Sinn macht, und die herkömmliche Glühlampe die bessere Wahl darstellt!

Gruss, Thomas
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Re: LED - das Licht der Zukunft

Beitragvon klausevert » Fr 17. Apr 2009, 18:34

Die normale Glühlampe wird es auch weiterhin geben, nur wird ihr Innenleben statt aus einem Wolframfaden aus einer Halogenlampe bestehen.
Dadurch wird das ganze Ding deutlich effektiver, aber Form und Funktion bleiben nahezu erhalten.
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Re: LED - das Licht der Zukunft

Beitragvon Luke » Fr 17. Apr 2009, 20:04

siegerland-sOnne hat geschrieben:... aber die Verbotsregelungen haben den positiven Effekt dass die Licht- und Lampenhersteller gezwungen werden, sich
intensiv mit möglichen Alternativen zu beschäftigen und diese zur Marktreife zu bringen. Ohne diese gesetzlichen Regelungen würden wir die Glühlampe wohl auch noch in den nächsten 100 Jahren wie gewohnt einsetzten.


...der Worte hör ich gern...allein...seit wann übt die Politik Zwang auf die Wirtschaft... :lol:
...ist es nicht eher andersrum??...wenn auch meistens gut kaschiert...??

...nun ja, als Historiker der Amerikanistik erinnere ich mich noch gut an Henry Goebel,
dessen Nachbarn den Sheriff riefen, als er 1854 seine Glühlampenkonstruktion die
ganze Nacht auf dem Hausdach leuchten ließ...
...welch ein Held...und ich Hasenfuß habe heute Probleme mit Leuchtdioden...
...in einer Zeit, in der die dritte Dimension als überflüssig erklärt wird...
...weil Andre Geim mit Graphene völlig neue Perspektiven, auch für die Photovoltaik, diktiert...

...my gosh...das muß ich in der Eckkneipe überdenken...
...bei einem Rye...oder...noch besser... bei einem Sazerac

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Re: LED - das Licht der Zukunft

Beitragvon Beyenburgerin » So 11. Okt 2009, 17:47

Bei uns in der Schule gab es einen Vortrag zu LEDs, leider hatte mein Kollege mir nicht Bescheid gesagt, grummel.

Als Ausgleich konnte ich dieses LED-Leuchtmittel zum Testen ausleihen:

http://www.lemtec-innova.de/downloads/l ... t_MR16.pdf
Es gibt die mit auch mit GU10, E14, E27

Firma http://www.lemtec-innova.de/

Preis: ca 25 Euro

Angeblich soll die Lichtleistung einer Halogenbirne von 20 Watt entsprechen. Das ist eindeutig übertrieben. Aber das Licht ist z.B. fürs Handarbeiten schon recht ordentlich. Es entsprach "gefühlten" 15 Watt. Der Farbton war weißer als beim Halogenlicht, das im Vergleich zum LED ins Gelbliche geht. Interessant ist an diesem neuen Leuchtmittel die Außentemperatur des Gehäuses. angeblich sollten es nur bis 45 Grad sein, wir haben am unteren Rand 46 Grad gemessen. Weiter oben war die Temperatur mit Sicherheit höher. Aber durch das spezielle Metallgehäuse mit Lamellenstruktur wird die Wärme schon recht gut abgeleitet, die Temperatur ist wesentlich geringer als bei herkömmlichen LEDs oder Halogenbirnen. Nach dem ausschalten kühlt die LED somit auch sehr schnell ab. Das milcihge Glas, dass den Halbleiter schützt, wird auch nicht zu heiß und lässt sich jederzeit anfassen, ohne dass man Verbrennungen bekommt.

Fazit: Noch nicht so ganz aurgereift, aber durchaus ein guter Weg. Und es gibt sicherlich Einsatzbereiche, in denen dieses Licht durchaus schon ausreichend ist. Die Lebensdauer von 40000 Stunden ist durchaus beeindruckend, da kann man ein Leuchtmittel zum weiter vererben erstehen.


LED-Birnen bei Aldi Nord am Montag:
Wir haben eine dieser LED-Leuchtmittel zum Testen erstanden. Nennleistung ist 2,5 Watt. Mein Mann hat nachgemessen: 67mA, cos phi 0,18 entspricht etwa 2,77 Watt. Kommt also halbwegs hin.
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Re: LED - das Licht der Zukunft

Beitragvon Sonnenertrag » So 11. Okt 2009, 18:05

Beyenburgerin hat geschrieben:Bei uns in der Schule gab es einen Vortrag zu LEDs, leider hatte mein Kollege mir nicht Bescheid gesagt, grummel.

Als Ausgleich konnte ich dieses LED-Leuchtmittel zum Testen ausleihen:

http://www.lemtec-innova.de/downloads/l ... t_MR16.pdf
Es gibt die mit auch mit GU10, E14, E27

Firma http://www.lemtec-innova.de/

Preis: ca 25 Euro

LED-Birnen bei Aldi Nord am Montag:
Wir haben eine dieser LED-Leuchtmittel zum Testen erstanden. Nennleistung ist 2,5 Watt. Mein Mann hat nachgemessen: 67mA, cos phi 0,18 entspricht etwa 2,77 Watt. Kommt also halbwegs hin.



Selbst für eine Power LED sind 25 € viel zu teuer.

Ich bekomm Ende Oktober eine neue Küche. Hier kommen als Beleuchtung 20 Einbaustrahler mit LED 2,5W zum Einsatz. Mal schauen ob die Erleuchtung kommt :rofl:
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Re: LED - das Licht der Zukunft

Beitragvon Luke » So 11. Okt 2009, 20:48

Beyenburgerin hat geschrieben:LED-Birnen bei Aldi Nord am Montag:
Wir haben eine dieser LED-Leuchtmittel zum Testen erstanden. Nennleistung ist 2,5 Watt. Mein Mann hat nachgemessen: 67mA, cos phi 0,18 entspricht etwa 2,77 Watt. Kommt also halbwegs hin.


...da kann ich nicht folgen, wo kommt denn die Phasenverschiebung her? :o

...falls Dein Mann die 67 mA mit einem wechselstromtauglichen Effektivwert-Meßgerät
gemessen hat, dürfte die (auch vom Zähler registrierte) Verbrauchsleistung
dieser Lampe bei 15 Watt liegen...

...das ist IMHO übrigens nicht ungewöhnlich... bei diesen "Spezialprodukten"...

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Re: LED - das Licht der Zukunft

Beitragvon Beyenburgerin » Mo 12. Okt 2009, 11:03

Hier die Antwort meines Mannes (ich habe von sowas keine Ahnung):

Da es sich bei dieser LED-Lampe um ein Gerät mit elektronischem Schaltnetzteil handelt, haben wir es mit einer Nicht-Ohmschen Last zu tun. Daher ist der Cosinus phi ungleich 1 und muss daher berücksichtigt weden. Bei Berücksichtigung des Cosinus phi ergibt sich eine Wirkleistung von 2,77 Watt.
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Re: LED - das Licht der Zukunft

Beitragvon Luke » Mo 12. Okt 2009, 17:39

Hallo Brigitte,

bitte entschuldige meine Hartnäckigkeit, aber ich habe schon häufig
sowohl bei LED Lampen (ich meine die Version mit eingebautem Schaltnetzteil
für die direkte Verwendung am 230 Volt Wechselspannungs-Netz), als auch
bei Energiesparlampen, durch einfache Strommessung Leistungsaufnahmen errechnet,
die im krassen Gegensatz zu den genannten Angaben standen...

... habe ebenfalls die Ursache in der Scheinleistung- bzw. Verzerrungs-Blindleistung gesucht,
aber keine Erklärung gefunden, es gibt weder großartige Kapazitäten, noch Induktivitäten in
diesen Mikro-Netzteilen, die Bildung von Oberschwingungen dürfte sich, bezogen auf
das 50 Hz Netz, auch in äußerst bescheidenen Grenzen halten...

....der langen Rede kurzer Sinn: ich meine den effektiven Wirkstrom zu messen,
gehe von cos phi=1 aus, multipliziere mit der Nennspannung und erhalte eine horrende Leistungsaufnahme...
...alle von mir geprüften 220V LED Lampen lagen in ihrer Leistungsaufnahme mindestens um den
Faktor 4 über der angegebenen Nenn- (Wirk-)leistung...
...für mich stellen diese Lampen somit, unter dem Energiespar-Aspekt, eine Mogelpackung dar...

...lasse mich aber gern eines Besseren belehren...

...übrigens...was werden die Energieversorger wohl sagen, wenn, nach und nach, eine Vielzahl von Lampen
mit eimen cos phi von 0,18 zum Einsatz kämen...

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