LED - das Licht der Zukunft

Wie kann ich Energie sparen? Möglichkeiten, Ideen, Tipps ...

LED - das Licht der Zukunft

Beitragvon Sonnenertrag » Mo 13. Apr 2009, 09:31

Lange hat es gedauert bis die ersten Energiesparbirnen auf den Markt kamen. Größtes Problem Anfangs war die geringe Lichtausbeute und der verzögerte Start. Immer besser sind sie die letzten Jahre geworden und nun bekommen sie auch noch gewaltige Konkurrenz. Die LED. Auch die LED ist nun schon einige Jahre auf dem Markt. Allerdings hatten diese die gleichen Startprobleme wie die Energiesparbirnen. Viel zu wenig Licht. Wenig Licht gibt auch unsere herkömmliche Glühbirne ( max. 5 - 7% ) Aber wir haben uns an sie gewohnt. ja wir sind mit der Glühbirne groß geworden und mitgewachsen. :mrgreen: Ist leider so. Nun werden bald die letzten Stunden schlagen. Ersatz ist schon lange gefunden, und die Glühbirne braucht kein Mensch mehr.
Eine herkömmliche Glühbirne ist bei mir schon lange nicht mehr in Gebrauch. Ein paar 12 V Halogenstrahler hab ich noch, aber auch deren Stunde hat geschlagen. Seit 2 Jahren setze ich voll auf LED. :P Nein nicht die aus dem Bau oder Elektromarkt. Auch nicht die von Aldi, Lidl und Norma. Das ist Licht das höchstens für Deko Zwecke ausreichend ist. Ich selbst beziehe meine LED alle über eBay. Hier finde ich schnell neue Produkte und den besten Preis. Nein Ich bin kein geiziger Mensch, aber Weihnachten hat eine LED meiner Wahl noch 7.90€ pro Strahler gekostet. Pro Raum setze ich 6 - 12 Strahler ein, um eine optimale Helligkeit zu bekommen. Für die Küche mit den 63er Strahlern hab ich sogar über 12 € das Stück bezahlt. LED ist noch nicht ganz billig, aber die Preise fallen. Über 250 Led setze ich momentan in meinem Haus ein. In der Vergangenheit also ein teurer Spass.
Hier noch mein letzter Artikel den ich über LED verfasst habe.
http://www.sonnenertrag.com/index.php?section=news&cmd=details&newsid=76

Vielleicht kommt ne schöne Diskussion zu stande. Ich hab viel zu erzählen über LED das Licht der Zukunft. Ich beschäftige mich privat seit 2 Jahren mit dem Licht, und hab auch schon einige Leuchten selbst entwickelt. Ich kann bestimmt den einen oder anderen Tipp geben.
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Re: LED - das Licht der Zukunft

Beitragvon Südwestsonne » Mo 13. Apr 2009, 09:54

Ich Nutze auch LEDs. Angefangen habe ich damit bei der Außenbeleuchtung meines Hauses. Dort habe ich schon die 2. "Generation" im Einsatz. Die ersten Leuchten haben nicht so lange gehalten. Dann habe ich die Räume die nicht unmittelbar Wohnräume sind auf LED umgestellt. Meine Mädels mögen das ungewohnte Licht nicht und ich hoffe das ich sie so daran gewöhnen kann. Positiver Nebeneffekt ist das die LEDs in Wechselschaltungen im ausgeschaltenen Zustand nicht völlig dunkel sind, das spart im Flur das Nachtlicht für meine Tochter um das Klo zu finden :) Mein nächstes "Umstellobjekt" ist unser Wohnwagen, dort belasten die LED die eingebaute Batterie nicht mehr so und ich komme eventuell bei unserem nächsten Ostseeurlaub ohne zusätzlichen Strom aus.

Gruß Mario
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Re: LED - das Licht der Zukunft

Beitragvon Luke » Mo 13. Apr 2009, 10:09

Hallo Lothar,

hochinteressant! Ich habe bislang nur wenige LED Strahler in Betrieb,
überwiegend dort, wo häufig kurze Ein- Ausschaltintervalle auftreten...
(Kellertreppe, Keller...)
Dort können diese Leuchten ihren Energievorteil nicht ausspielen...
...jedoch ihre Lebensdauer und Zuverlässigkeit...

Im Wohnbereich hat mich bislang das eher 'kalte' Licht gestört...
...hier kommen bei mir vermutlich weiterhin Glühlampen zum Einsatz...
...oder gibt es LED Strahler mit vergleichbar 'warmer' Tönung...
(die nicht gleich 'bunt' wirkt?)

Luke
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Re: LED - das Licht der Zukunft

Beitragvon Ostfriesenstrom » Mo 13. Apr 2009, 10:13

Moin Lothar,

ich denke auch, dass LED die Zukunft für die Beleuchtung im Wohnbereich sind, normale Glühbirnen gibt´s bei uns schon seit Jahren nur noch im Kühlschrank und im Backofen, alles andere sind zumindets Energiesparlampen.
Einen ersten Anfang mit LED habe wir vor zwei Jahren in den Zimmern unserer Jungs gemacht, die beiden haben immer vergessen ihr Licht auszuschalten wenn sie das Zimmer verlassen haben oder abends eingeschlafen sind. Die jeweils 5 GU10 Halogenstrahler wurden durch LED ersetzt und schon war es nicht mehr ganz so schlimm wenn sie es mal wieder vergessen haben. Am besten wären hier sicherlich Lichtschranken oder Bewegungsmelder, die das Licht automatisch abschalten, aber da war mir der Aufwand zu groß.

Zur Zeit bin ich für eine Lampe im Wohnzimmer auf der Suche nach einer GU9 LED die aber sehr schmal sein muss, da habe ich leider noch nix passendes gefunden um die Halogen Birne zu ersetzen, möchte ungern die Lampe ersetzen.

Das nächste wird sicherlich die Küche sein, hier ist zur Zeit eine Lampe mit Energiesparbirne über dem Tisch die primäre Lichtquelle auf Grund der Nordseite, niedrigem Fenster bei niedrigem Raum (altes Haus) ist der Raum sehr dunkel und auch über Tag oft Licht an. Hier werde ich aber sicherlich die Lampe ersetzen müssen durch einige LED Lichquellen, was bei der geringen Zahl an Stromanschlüssen in einem alten Haus garnicht so einfach ist, aber vielleicht ist hier eine Lösung ähnlich deiner Lampe überm Tisch eine Möglichkeit, mit zum Teil gegen die Decke gerichtete Strahler, zur indirekten Beleuchtung, ist eine gute Anregung, mal sehen das ich was passendes finde. Eine Alternative wären hier in die Decke eingelassene Starhler, da wir in allen Räumen Hohldecken haben. Da bin ich dann am überlegen ob ich hier für nicht gleich ein eigens 12V Gleichstromnetz aufbaue und überall durch die Decken verteile, wäre für eine spätere eigene Nutzung des PV Stroms dann sicherlich von Vorteil.

Schritt für Schritt wird es weiter gehen, so wie halt auch das Geld zur Verfügung steht, tja und die Zeit für die Montagearbeiten.
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Re: LED - das Licht der Zukunft

Beitragvon Sonnenertrag » Mo 13. Apr 2009, 10:35

In der Küche habe ich GU10 mit der Größe 63mm DDurchmesser eingesetzt. Die lampe hab ich selber gebaut. Meine Küche hat nur 3,20 x 3,20m Abmessung. Mit den 8 Strahler ( 78 x 5 mm ) ist die Küche gut ausgeläuchtet. Gesammtverbrauch 8 x 2,3 Watt. Als Lichtfarbe hab ich hier reinweiß gewählt. Es ist kalt, aber es gibt Licht.
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Re: LED - das Licht der Zukunft

Beitragvon Ostfriesenstrom » Mo 13. Apr 2009, 10:41

kleiner Nachtrag,
habe gerade bei einer Suche gesehen, dass es bereits LED Chips gibt Ø 12 mm×6.54 mm mit 900 Lumen aus einer einzigen LED, die haben dann 90Lumen/Watt, schon erstaunlich was da noch geht.
Hier ein Bild: http://www.zled.com/en/popup/new_produc ... uct_P7.jpg
weitere Infos: http://www.zled.com/en/
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Re: LED - das Licht der Zukunft

Beitragvon Eberhard » Mo 13. Apr 2009, 11:32

Hallo zusammen
Auch bei mir brennen im Keller, Treppenhaus und Dachgescho LED Lampen. Stimmt hier können sie den Energiegewin kaum ausspielen aber die Lebensdauer ist wesentlich höher.
Im Wohnbereich setze ich auf Energiesparbirnen, warmweiß. Grund hier wird einmal eingeschaltet und einmal ausgeschaltet.
Denke ist zur Zeit die energiesparendste Lösung.
Mit sonnigem Gruß
Eberhard
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Dachanlage
Fassadenanlage
Link zum Sunny Portal auf meiner Homepage
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Re: LED - das Licht der Zukunft

Beitragvon fadeka » Mo 13. Apr 2009, 20:48

Hallo
LED setze ich nur in der Kopflampe und in Fahrrad ein. Aber auf die Idee die LED in Wohnbereich einzusetzen bin ich noch gar nicht gekommen. Da sind Energiesparlamen im Einsatz. Hört sich vom Einsparpotenzial sehr gut an. Wie ist das aber mit der Augenvertäglichkeit?
Gruss
Franz
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Re: LED - das Licht der Zukunft

Beitragvon Sonnenertrag » Mo 13. Apr 2009, 20:57

fadeka hat geschrieben:Hallo
LED setze ich nur in der Kopflampe und in Fahrrad ein. Aber auf die Idee die LED in Wohnbereich einzusetzen bin ich noch gar nicht gekommen. Da sind Energiesparlamen im Einsatz. Hört sich vom Einsparpotenzial sehr gut an. Wie ist das aber mit der Augenvertäglichkeit?
Gruss
Franz


Die gibs in allen Farben. das Problem ist im Augenblick ein anderes. Energiesparlampen gibt es mittlerweile bis 30 Watt. Die geben das Licht einer 150 Watt Glühbirne. Um diese Menge an Licht aus ner LED rauszukriegen brauchst du mind. einen 8 flammigen Strahler. Dann sparst du aber gegenüber der Energiesparbirne nochmal 20 -30% an Energiekosten. Bei der Anschaffung bist aber beim fünffachen dabei. :mrgreen: Den anschaffungspreis holst aber bei der Lebensdauer wieder rein. Ne LED sollte 10 x länger als ne Energiesparlampe halten. Eben bis 100000 Stunden. Ich mach mal ein Photo von meiner Terassenbeläuchtung 10 x 1,5 Watt :mrgreen: Ist ne Lichterkette mit 5 Farben. Pichelsteiner Fest halt. Man muß die Feste feiern wie sie fallen *gröhl*
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Re: LED - das Licht der Zukunft

Beitragvon Don Carlos » Mo 13. Apr 2009, 23:05

Gar keine Frage: So eine moderne LED-Beleuchtung spart bei vergleichbarer Lichtausbeute immens. Und ich kenne niemand, der das in Abrede stellt. Überall, wo es passt sollte sie auch schnellstmöglich eingesetzt werden. Bei mir funzeln sie auch als Aussenbeleuchtung und im Kellergang. Sonst verzichte ich aber auf sie. Beleuchtung macht bei mir ohnehin nur einen Bruchteil des Strombedarfs aus.

Energiesparlampen sind teurer und LED Energiesparlampen sind die teuersten. Um die echten Kosten abzuschätzen, muss man aber auch Stromverbrauch und Lebensdauer mit einkalkulieren. Und dann sind LED Energiesparlampen plötzlich unschlagbar günstig. Effektiver Energieeinsatz kann nur erreicht werden, wenn die Gesamtbilanz stimmig ist.
Grob geschätzt ist es im Jahr genauso teuer eine 100W Lampe 2h am Tag, eine 15W Energiesparlampe 10h am Tag und einer 5W LED Lampe 24h am Tag leuchten zu lassen.
Eine LED Energiesparlampe hält ca. 50.000 Stunden, in der Zeit muss man etwa 30 bis 40 Glühlampen kaufen. Und dann verbraucht die LED-Energiesparlampe nur etwa 4% der Energie der Glühlampe!

Eigentlich könnte ich an dieser Stelle abbrechen, denn es ist eigentlich alles gesagt und geschrieben.
Fast alles!

Bei jedem Für sollte jedoch auch das Wider beleuchtet werden dürfen.

Fakt ist - je älter eine Technologie ist, desto günstiger lassen sich Produkte herstellen.
Demnach sind natürlich die Glühlampen heute spottbillig in Herstellung und Anschaffung. Das Material: Glas, etwas Kupfer, Wolfram und Zinn sind überall auf der Erde praktisch unerschöpflich und gegebenfalls problemlos recyclebar.
Bei den Energiesparlampen und LED werden seltene Erden und Umweltgifte eingesetzt, u. U. Elektronik nötig, was einen problemlosen Umgang vergleichbar zur Glühlampe verunmöglicht.
Dennoch - der ökonomische Aspekt ist überwältigend.

Nun, meine Einschränkung von oben „…überall, wo es passt…“ hat einen wichtigen Grund:
Licht ist nicht gleich Licht.
Lichtstrahlung ist nicht gleich Lichtstrahlung.
Der gesundheitspolitische Aspekt wird nach meiner Meinung viel zu stark in den Hintergrund gedrängt.
Und wir wissen noch nicht genau, welches Ei wir uns da diesmal ins Nest legen.
Es wäre wohl nicht das erste Mal…

Es geht nämlich nicht nur um eine energie- und umweltpolitische Angelegenheit sondern auch darum, welchen Einfluss diese neuen Leuchtmittel auf die menschliche Physiologie und Gesundheit haben. Über die fragwürdige elektromagnetische Umweltverträglichkeit von Energiesparlampen muss nicht mehr diskutiert werden, ebensowenig, wie über die Bedeutung des Sonnenlichtes für das menschliche Leben philosophiert werden muss.
Es gibt zur Zeit kein Leuchtmittel außer der Glühlampe, die ein zur Sonne vergleichbar kontinuierliches Spektrum abgibt.

In der Zeitschrift LICHT 11-12/2007 hat sich der Humanmediziner Alexander Wunsch aus Heidelberg in einem Diskussionsbeitrag „Glühlampenlicht und Gesundheit - Ein medizinisches Plädoyer für gesundes Licht“ sehr eindrucksvoll und umfassend mit dieser Problematik auseinandergesetzt und kommt schließlich zu dem Ergebnis:

Licht ist nicht nur Helligkeit, Licht ist ein Lebensmittel, das zeigen die Erkenntnisse der Lichtbiologie der letzten 100 Jahre immer deutlicher.
Die aktuelle Diskussion über ein mögliches Verbot der Glühlampe gibt Gelegenheit, die biologische Verträglichkeit von Kunstlicht aus der heutigen Sicht der Wissenschaft nochmals zu überdenken, wobei es wichtig ist, die Erkenntnisse der letzten fünf Jahre ebenso mit einzubeziehen wie die beunruhigenden epidemiologischen Aspekte, die auf einen Zusammenhang zwischen Kunstlichtexposition und Krebsentstehung hinweisen.
Es ist an der Zeit, nach einem halben Jahrhundert unter Leuchtstofflampen, Bilanz zu ziehen und sich zu fragen, ob die Entwarnungen und Beschwichtigungen der Lichtindustrie berechtigt waren, die die Karriere des Quecksilberlichtes seit jeher begleitet haben.
Verantwortung zeigt sich nicht dadurch, dass man keine Fehler macht, sondern dadurch, dass man bereit ist, die gemachten Fehler zu korrigieren. Aus ganzheitsmedizinischer Sicht wäre es jedenfalls ein gravierender Fehler, die einzige hormonneutrale und augenschonenende Lichtquelle, die dem Verbraucher für die Beleuchtung seines privaten Umfeldes momentan zur Verfügung steht, per Verbot zu entziehen, da die gesundheitlichen Konsequenzen derzeit nicht überschaubar sind.


Vollständiger Artikel hier: http://www.lichtbiologie.de/LICHT%20Vollversion.pdf
oder als Präsentation: http://www.lichtbiologie.de/gluehlampe.pdf

D.C.
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Re: LED - das Licht der Zukunft

Beitragvon welfenstrom » Mo 13. Apr 2009, 23:29

Bisher habe ich noch keine LED-Leuchten gefunden, die wirklich hell genug sind. Ich erwarte von einer halbwegs vernünftigen LED-Leuchte das Licht, das ich normalerweise von einem 35 Watt Halogenspot erwarten kann. Falls ihr solch ein LED-Leuchtmittel kennt, meldet euch bitte.

Ein weiterer Nachteil des LED-Lichts ist meinem Empfinden nach das kalte, grell-weiße Licht. Auch hier warte ich, dass sich hinsichtlich der Lichtfarbe einmal etwas ändert.

"Einfache" Energiesparleuchten sind zwar deutlich sparsamer hinsichtlich des Energieverbrauchs, sie haben aber ein so fürchterliches Lichtspektrum, dass Öko-Test zufolge sogar von deren Einsatz an Arbeitsplätzen abgeraten wird, da das Licht von Energiesparleuchten nicht gerade gesundheitsförderlich sein soll. In Ökotest 10/2008 formulieren es die Tester so: "Wegen der schlechten Lichtqualität sind die Energiesparlampen ein biologischer Risikofaktor." Neben der schlechten Lichtqualität wird daneben auch noch das Flimmern der Energiesparleuchten kritisiert (das auf Grund der Frequenz oft mit den Augen nicht wahrgenommen werden kann aber trotzdem ungesund ist) und der Elektrosmog, der durch diese Leuchtmittel erzeugt wird, was sie bspw. für Schreibtischlampen untauglich macht.

Ich werde noch ein bis zwei jahre warten, bis ich auf dann wahrscheinlich tauglichere LED-Lösungen umsteige. Da Glühbirnen ja bald aus den Regalen verschwunden sein dürften, wird ja wohl der Innovationsdruck auf die Alternativen bis dahin hoffentlich vernünftige Produkte hervorgebracht haben.
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Re: LED - das Licht der Zukunft

Beitragvon siegerland-sOnne » Di 14. Apr 2009, 09:09

Es gibt sie heute schon, die leistungsfähigen LED-Leuchten. Man kann heute sogar schon ganze Fabrikhallen ausschließlich mit LED beleuchten!
Leíder gibt es auch hier viele Billig-Produkte und Fernost-Importe die dem Ruf der gesamten LED-Beleuchtung schaden.
Wir setzten hier ausschliesslich hochwertige LED ein. Bei Interesse schreibt mir eine PN und schicke euch per email entsprechendes Info-Material.
( Ich bin KEIN Händler, sondern habe beruflich viel mit Licht und Leuchten zu tun )
Nur einige Vorteile der LED:
-geringe Wärmeentwicklung
-geringer Stromverbrauch
-hohe Lebensdauer (40.000 bis 50.000 Stunden)
-Led enthalten kein Quecksilber
Es gibt sie mittlerweile auch für den Wohnbereich in 3W ensprechend der 35W Halogenglühlampe in 12V oder in 230W Ausführung.
Sowohl in Kalt- als auch in warmweiss erhältlich!
Das ist auf jeden Fall das Licht der Zukunft !
8,19 kWp
39 polykristalline Solarmodule Kyocera KD210
SMA SunnyBoy 5000TL-20 2100TL

http://www.solarlog-home.de/kayser
http://www.sonnenertrag.eu/de/t-kay/wil ... /5017.html
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Re: LED - das Licht der Zukunft

Beitragvon BOBO » Di 14. Apr 2009, 14:52

Servus zusammen,

bislang bin ich auch noch nicht auf die Idee gekommen LED´s im Haus einzusetzen. Lediglich auf dem Fahrrad, bei Taschenlampen und unseren Stirnlampen haben wir diese bislang im Einsatz.

Werde mich aber dank Euch jetzt auch mit dieser Idee beschäftigen. Mal schauen, ob und welches Licht mir aufgeht.

Gruß BOBO
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Re: LED - das Licht der Zukunft

Beitragvon pesoelko » Di 14. Apr 2009, 15:09

Servus miteinander,

die Infos die mir siegerland-sOnne zukommen ließ sind wirklich professionelle Lösungen - bin mal gespannt, wie er auf meine zusätzliche Anfrage zur Ausleuchtung von Sportflächen(keine so großen wie Fußballplätze) weiterhelfen kann.
Nach den Unterlagen sollte dies möglich sein.

Besten Dank auch hier schon mal im Vorraus

Gruß
Peter
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Re: LED - das Licht der Zukunft

Beitragvon welfenstrom » Di 14. Apr 2009, 19:01

Ich kann pesoelko da nur zustimmen. Was Siegerland-Sonne mir zugeschickt hat, sieht sehr vielversprechend aus. Jetzt muss ich nur noch einmal durchrechnen, ob sich die Investition in absehbarer Zeit rechnet oder ob ich da zehn Jahre brauche, um wieder in die schwarzen Zahlen zu kommen. Verlockend ist der extrem niedrige Stromverbrauch ja schon ...
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