Neue PV Anlage fliegennopet

Alles rund ums Thema Planung

Re: Neue PV Anlage fliegennopet

Beitragvon lehmann28 » Mo 6. Jan 2014, 10:22

das399igste hat geschrieben:das finde ich jetzt reichlich hoch angesetzt. Ich komme bei meinem Haus im Durchschnitt auf 100 Wh Grundverbrauch. Und in dem Haus fehlt eigentlich nichts was man Heute so an elektrischen und elektronischen Geräten so hat. Und dabei sind noch nicht alle Geräte auf dem neusten Stand. Wenn natürlich jemand zu hause ist steigt der Verbrauch, aber tagsüber wenn die Sonne scheint ist meist keiner da (Arbeit, Schule, Studium, Kindergarten etc.)
0,1 kW x 8 Std x 365 Tage = 292kWh

Da braucht es dann schon einiges an Intelligenz um bestimmte Verbraucher tagsüber zum Stromverbrauch zu motivieren. Mir fällt spontan nur die Waschmaschine ein. Was natürlich sehr hilfreich für einen höheren Verbrauch tagsüber ist wären ein Aqua- oder Terrarium.


Wenn Du wüßtest was draußen bei dem normalsterblichen Bundesbürger so alles an Stromverbaucher am laufen sind... ;)

Wenn Du bei Dir in der Stunde nur 100W an Grundlast hast ist das sehr löblich. Manchmal ist es da sogar von Vorteil, wenn man nicht die aktuellsten Geräte hat, sondern noch teilweise mit Geräten aus den 80ern lebt und arbeitet.

Wenn ich mir aber angucke, wieviel Kunden den DSL-Router und den WLAN-Access Point 24 Std. am Tag laufen läßt...
Wieviele Kunden eine Telefonanlage haben und die natürlich mit ein bis zwei Schnurlostelefonen nutzen...
Dazu noch eine Heizungssteuerung mit Solarthermie, Fußbodenheizung und Steuerungsdisplay in 2 Etagen...
Nicht zu vergessen die Sprechanlage...
Im Keller oder Dachboden der SAT-Multiswitch...
Die kleinen unbeobachteten Standby-Geräte wie Spülmaschine, Waschmaschine, Trockner, Ceran-Feld, Dimmer, Bewegungsmelder, ...
...usw.

Ich weiß das man da bestimmt viel machen kann und auch nicht bei jedem 300W in der Stunde verbraucht wird. Aber ganz unmöglich ist es auch nicht. Wenn es bei Dir mit ca.100W möglich ist (bei mir übrigens auch!), dann freut mich das.

Zu dem Thema "Nutzung der Immobilie" wird uns fliegennopet sicher etwas sagen.

Der Tom 8-)
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Re: Neue PV Anlage fliegennopet

Beitragvon fliegennopet » Mo 6. Jan 2014, 22:02

Hallo Leute,
jetzt fluppt es aber hier. (sagt man hier schon mal wenns läuft)
Ihr habt natürlich recht mit euren Anmerkungen.
Mal zum allgemeinen Verständnis. Wir sind mit drei Personen im Haushalt. Meine Wenigkeit, mein Schatz und mein Schätzchen. :D
Gemeint sind meine Lebensgefährtin und unsere Tochter. :lol:
Seit ca. einem halben Jahr bewohnen wir unser Knusperhäuschen. Vorher wohnten wir in einer Doppelhaushälfte.
Unser Jahresverbrauch liegt zwischen 3000 und 3500 kWh. Da ist dann eine Pumpe vom Teich mit dabei, die ca 7-8 Monate im Jahr läuft. Ansonsten alles andere wie schon von euch beschrieben.
Der Router läuft in der Tat Tag und Nacht :oops: aaaaaabbbeeerrrrrr ansonsten arbeiten wir mit vielen schaltbaren Steckerleisten und ca. 50% der Beleuchtung ist, weil es sich gerade angeboten hat, auf LED umgestellt. :lol:
Meine Perle ist an drei Tagen der Woche mittags zu Hause, sodass die Verbraucher (Waschmaschine, Herd, eventuell Trockner usw.) dementsprechend schon in die richtige Zeit gesteuert werden können.
Aber eigentlich sind wir hier schon zu weit. Das ist meiner Meinung nach der zweite Schritt, die eigenen Verbräuche zu optimieren.

Ich muss erst einmal die Anlage geplant, montiert und angeschlossen bekommen. :ohno:

Da ich mich bisher auf die Solateure verlassen habe, bevor ich hier bei Euch landetet :beer: :luke: dachte ich eigentlich, es sei ganz easy. Da habe ich micht wohl getäuscht. Also muss ich mir wohl noch ein paar Angebote einholen bzw. die vorhandenen Angebote mit den Solateuren nachbesprechen bzw. nachbessern.

Module
Hier werden ja immer wieder deutsche Hersteller angesprochen, vor allem, wenn es um Garantieansprüche und Leistungsverluste geht. Korrigiert mich bitte wenn ich hier falsch liege, aber wenn ich jetzt einen deutschen Anbieter nehme, der dann Pleite geht, (soll ja schon mal vorgekommen sein) bei wem stelle ich dann meine Ansprüche?

Dann würde ich gerne wissen ob es besser ist weniger Leistungsstarke oder besser mehr Leistunsschwächere Module zu verbauen. Was sind Vor,- Nachteile?

Die Leistung der Anlage soll wohl um die 9000 kWh liegen. Wie kommt man auf die Leistung der Anlage? Ich meine wonach richtet sich die Größe bzw Leistung?

Na, jetzt bin ich aber mal gespannt wie ein Flitzebogen. :luke:

Gruß
Norbert
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Re: Neue PV Anlage fliegennopet

Beitragvon welfenstrom » Mo 6. Jan 2014, 22:30

Na klar kann ein deutscher Hersteller pleite gehen - und dann schaust Du natürlich mit deinen Garantieansprüchen in die Röhre. Aber ein chinesischer Hersteller kann auch pleite gehen - und viele - auch große - sind dort schon pleite gegangen. Viele werden dort nur durch massive staatliche Unterstützung am Leben gehalten und irgendwann geht auch denen die Luft aus. Es gibt natürlich auch ein paar Chinesen aus der ersten Reihe, die man unbedenklich nehmen kann, z.B. Yingli, aber ich würde es eben nicht tun. Nicht mal dann, wenn ich dafür noch Geld bekommen würde.

Es gibt neben Aleo, SolarWatt und Bosch (demnächst Solarworld, weil Solarworld Bosch gekauft hat) noch andere, z.B. Algatec oder Jurawatt, Heckert und noch ein kleines Häufchen anderer - aber ich habe Dir ja auch da nur eine begrenzte Auswahl empfohlen. Genauso gibt es bei den Chinesen eben ein paar akzeptable (auch wenn ich sie nicht mag) und ganz viele aus der zweiten und dritten Reihe, die sehr bald wieder vom Markt verschwunden sein können. Selbst der einstige chinesische Weltmarktführer Suntech Power ist ja pleite gegangen. Die Dir angebotenen Jinko-Module gehören übrigens ganz bestimmt in die zweite Reihe der chinesischen Hersteller.

Dazu: Sprich mal mit Leuten, die Chnascheiben verbaut haben: Bei den Chinesen der zweiten und dritten Reihe ist die Verarbeitungsqualität z.T. erbarmungswürdig. Bei Modulen aus der verbliebenen deutschen Produktion - viele Hersteller sind's ja nicht mehr - ist die Verarbeitungsqualität eben sehr gut. Dies gilt vor allem für Aleo, Bosch und SolarWatt. Hier wäre ich mir auch ziemlich sicher, dass Du im Fall des Falles Unterstützung bekommen würdest, was bei weniger guten Chinascheiben eben kaum der Fall sein dürfte.

Bezüglich der Leistung der Module ist es egal, was Du nimmst, wichtig ist, was Du für eine Gesamtleistung anpeilst - bezahlt wird nämlich immer pro kWp. Da ist es dann egal, ob die angepeilte Leistung mit 18 oder mit 22 Modulen zusammen kommt. Grundsätzlich gilt nur, dass Du mit wirkungsgradstarken Modulen eben mehr Leistung aufs Dach bekommst. Grundsätzlich gilt aber auch, dass Module pro Wp teurer werden, je besser ihr Wirkungsgrad ist. Am oberen Ende dieser Skala stehen z.B. Module von SunPower, die extrem hohe Wirkungsgrade aufweisen, aber eben auch exorbitant teuer sind. Das ist dann eine Kosten-Nutzen-Rechnung, die Du für Dich selbst aufmachen musst und entscheiden musst, ob es Dir die Mehrleistung auf dem Dach wert ist. Ich für meinen Teil würde bei herkömmlichen, guten Modulen bleiben, da die in meinen Augen das beste Preis-Leistungs-Verhältnis haben. Normale, gute Module haben bei einer Größe von 1,61 x 1,00m ungefähr eine Leistung zwischen 240 und 260 Wp.
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Re: Neue PV Anlage fliegennopet

Beitragvon Wolfsolar » Mo 6. Jan 2014, 22:34

Hallo...

welfenstrom hat geschrieben,
ich sträube mich allerdings dagegen, einen Herd unbeaufsichtigt in Betrieb zu nehmen. Aber das muss jeder selbst wissen ...

Ja und wenn man nach Hause kommt und den Braten oder Kuchen als Kohle vom Herd zurückbekommt, dann hat man mit Sicherheit was falsch gemacht. Dann ist der Eigenverbrauch hin und wenn die Küche ausgebrannt ist, kommt einen die Brühe teurer als das Fleisch. Und wenn es ganz krass kommt, ist die PV-Anlage auch noch fort, weil das Haus nieder gebrannt ist. :shock:

Dann frohe PV-Zeit. :wine1: :mrgreen:

Mit :sun: Grüßen Wolfsolar
http://www.sonnenertrag.eu/de/wolfsolar/unterwellenborn-ot-bucha/6090/11560.html
Meine Anlage:
42°Neigung/180°Ausrichtung/11,5 kWp/50 Aleo S_19/230W mono/2xWR SMA SB 5000TL-20/Einlegesystem/SolarLog500
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Re: Neue PV Anlage fliegennopet

Beitragvon welfenstrom » Di 7. Jan 2014, 19:45

Nachtrag:
Wie kommt man auf die Leistung der Anlage? Ich meine wonach richtet sich die Größe bzw Leistung?


Jedes Modul hat eine Leistung, die es bei einer bestimmten Temperatur und einem bestimmten Einstrahlung erzeugt. Diese Leistung ist die Mpp-Leistung bei STP (Standard Testing Procedure). Zählt man nun die Leistung aller Module zusammen, die auf einem Dach verbaut werden, ergibt sich die Gesamtleistung der Anlage.

Die Gesamtleistung der Anlage, die Aufteilung in strings (in Reihe hintereinandergeschaltete Module, die an einen Eingang eines Wechselrichters angeschlossen werden) sowie die sich dadurch ergebende Eingangsspannung am beschalteten Eingang des Wechselrichters bestimmen die Auswahl des zu diesem Modulfeld passenden Wechselrichters.

Module gibt es in verschiedenen Größen. Typischwerweise sind das 48-Zellen-Module, 54-Zellen-Module, 60-Zellen-Module und 72-Zellen-Module. Die Module mit den kleinesten Abmessungen sind natürlich die 48-Zellen-Module. Je mehr Zellen zusammen auf einem Modul Platz erhalten, je größer wird das Modul. Die Kunst besteht nun darin die Dachfläche dahingehend zu analysieren, mit welcher Modulgröße die meiste Leistung aufs Dach passt. Hat man das heraus, muss man für diese Anzahl Module einen oder mehrere Wechselrichter finden. Das kann dann bedingen, dass man die Modulanzahl noch einmal geringfügig ändert, um den oder die Wechselrichter optimal zu verschalten.

Ein guter Solarteur muss dabei darauf achten, dass er für die zu verbauenden Module einen oder mehrere geeignete Wechselrichter findet, der/die möglichst optimal zu Anzahl der Module und zu deren angebotenen Eingangsspannung passt.

Das Ganze ist also ein recht komplexer Prozess, den heute nur noch wenige am Markt auftretende Solarteure beherrschen - frag mal unser Mitglied "online", der vor kurzem gerade eine Anlage gebaut hat ... Gerade deshalb sollte man seine Angebote hier vorstellen, damit wir überprüfen können, ob der Solarteur seinen Job gut gemacht hat.
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Re: Neue PV Anlage fliegennopet

Beitragvon fliegennopet » Di 7. Jan 2014, 21:13

Hallo....

@welfenstrom
danke für deine Erklärung. So meinte ich die Frage allerdings nicht. :rofl:
Ich versuche es mal genauer zu beschreiben.
Gibt es eine Regelung/Vorgabe, wieviel Leistung die Anlage haben/bringen muss oder liegt das beim Solarteur?
Beispiel: der eine bietet mir die Anlage mit 7,6 kWp an, der andere mit 8,6 kWp.
Die Anlage soll ja vorrangig den Eingenbedarf produzieren. Sie muss ja nicht zwangsläufig einspeisen. Wenn ich jetzt mal die Rechnung von

lehmann28 hat geschrieben:0,3 kW x 8 Std x 365 Tage = 876kWh

mir anschaue und dann einfach mal sage, dass ich meine Verbräuche optimiert hin bekomme plus meinetwegen noch 2000 W
für was weiß ich (Spülmaschine/Trockner usw) dann würde mir doch eine Anlage mit angenommenen 4 kWp reichen....oder?

Versteht Ihr was ich meine?
Bitte legt die Zahlen jetzt nicht auf die Goldwaage, :lol:

Ich möchte nur mal Eure Meinungen zu meinen Gedankengänge bekommen.

Gruß Norbert
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Re: Neue PV Anlage fliegennopet

Beitragvon welfenstrom » Di 7. Jan 2014, 21:55

In dem Fall würde wahrscheinlich eine Anlage mit ca. 5 kWp für Vieles ausreichen. Du musst allerdings bedenken, dass eine 5kWp Anlage nur an ganz wenigen Tagen tatsächlich 5000 Watt Leistung bringt - und das auch nur über die Mittagszeit. Morgens und Abends sowie grundsätzlich an den meisten Tagen, wenn's etwas wolkig ist, bringt die Anlage erheblich weniger. Schau mal unter solarlog-home.de auf Anlagen, die so etwa 5 kWp haben und sieh Dir an, wie die Leistung da über den Tag, bzw. wie sich die Spitzenleistung über die Jahreszeiten verteilt. Je größer die Anlage ist, desto eher hast Du die Gewähr, dass Du jederzeit die Leistung zur Verfügung hast, die Du im Hause brauchst - und der Rest wird eingespeist.

Darüber hinaus ist zu bedenken, dass Anlagen pro kWp günstiger werden, je größer sie sind. Das hat damit zu tun, dass insbesondere die Montagekosten auf die Gesamtleistung umgerechnet günstiger werden, je größer die Anlage ist. Darüber hinaus schlagen auch Komponenten wie Wechselrichter und Untergestell deutlicher zu Buche, je kleiner die Anlage ist.

Grundsätzlich würde ich immer möglichst so viel aufs Dach bringen, wie im vernünftigen Rahmen drauf passt, d.h. ohne Klimmzüge mit extrem wirkungsgradstarken Modulen zu machen. Man kann natürlich auch den Standpunkt vertreten, dass man nur so viel Leistung aufs Dach bringt, dass bspw. an ca. x % der Tage die Leistung y erreicht wird. Das ist Ansichtssache.
welfenstrom
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Re: Neue PV Anlage fliegennopet

Beitragvon fliegennopet » Mi 8. Jan 2014, 08:02

Hallo...
hallo welfenstrom
welfenstrom hat geschrieben:In dem Fall würde wahrscheinlich eine Anlage mit ca. 5 kWp für Vieles ausreichen. Du musst allerdings bedenken, dass eine 5kWp Anlage nur an ganz wenigen Tagen tatsächlich 5000 Watt Leistung bringt - und das auch nur über die Mittagszeit. Morgens und Abends sowie grundsätzlich an den meisten Tagen, wenn's etwas wolkig ist, bringt die Anlage erheblich weniger. Schau mal unter solarlog-home.de auf Anlagen, die so etwa 5 kWp haben und sieh Dir an, wie die Leistung da über den Tag, bzw. wie sich die Spitzenleistung über die Jahreszeiten verteilt. Je größer die Anlage ist, desto eher hast Du die Gewähr, dass Du jederzeit die Leistung zur Verfügung hast, die Du im Hause brauchst - und der Rest wird eingespeist.

Darüber hinaus ist zu bedenken, dass Anlagen pro kWp günstiger werden, je größer sie sind. Das hat damit zu tun, dass insbesondere die Montagekosten auf die Gesamtleistung umgerechnet günstiger werden, je größer die Anlage ist. Darüber hinaus schlagen auch Komponenten wie Wechselrichter und Untergestell deutlicher zu Buche, je kleiner die Anlage ist.

Grundsätzlich würde ich immer möglichst so viel aufs Dach bringen, wie im vernünftigen Rahmen drauf passt, d.h. ohne Klimmzüge mit extrem wirkungsgradstarken Modulen zu machen. Man kann natürlich auch den Standpunkt vertreten, dass man nur so viel Leistung aufs Dach bringt, dass bspw. an ca. x % der Tage die Leistung y erreicht wird. Das ist Ansichtssache.


ok, danke.
Das habe ich verstanden. :)

puhhhh, gleich kommt der nächste Solarteur :luke:
Habe jetzt gezielt mal einen gesucht, der deutsche Module verbaut.
Herausbekommen habe ich, das er Viessmann Module verbaut, wobei das ja mit deutscher Herstellung ja auch so ne Sache ist :rofl:
Wir werden sehen......
Gruß
Norbert
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Re: Neue PV Anlage fliegennopet

Beitragvon welfenstrom » Mi 8. Jan 2014, 10:02

Viessmann bietet keine eigenen Module an, sondern labelt zugekaufte Module - mit hoher Sicherheit chinesischer Herkunft - einfach auf Viessmann um. Das sind auf gar keinen Fall Produkte aus deutscher Herstellung - und Solarteure, die solche Teile verbauen, sind m.E. nach auch eher zweifelhaft, da diejenigen, die sich mit der Materie auskennen, nur Module von renommierten Markenherstellern verbauen. An Deiner Stelle würde ich mal direkt auf der Homepage von Aleo-Solar oder SolarWatt einen Solarteur suchen, der in Deinem Gebiet tätig ist und Dir eine Anlage anbieten kann.
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Re: Neue PV Anlage fliegennopet

Beitragvon fliegennopet » Mi 8. Jan 2014, 10:53

welfenstrom hat geschrieben:Viessmann bietet keine eigenen Module an, sondern labelt zugekaufte Module - mit hoher Sicherheit chinesischer Herkunft - einfach auf Viessmann um. Das sind auf gar keinen Fall Produkte aus deutscher Herstellung - und Solarteure, die solche Teile verbauen, sind m.E. nach auch eher zweifelhaft, da diejenigen, die sich mit der Materie auskennen, nur Module von renommierten Markenherstellern verbauen. An Deiner Stelle würde ich mal direkt auf der Homepage von Aleo-Solar oder SolarWatt einen Solarteur suchen, der in Deinem Gebiet tätig ist und Dir eine Anlage anbieten kann.


Das ist korrekt.
So hat mir der Solateur es auch erklärt. Viessmann gibt eine eigene Gewährleistung in den ersten 5 Jahren auf die Module.

welfenstrom hat geschrieben:An Deiner Stelle würde ich mal direkt auf der Homepage von Aleo-Solar oder SolarWatt einen Solarteur suchen, der in Deinem Gebiet tätig ist und Dir eine Anlage anbieten kann.


Das habe ich gemacht, da wurde mir der Solarteur genannt, der jetzt Viessmann verbaut! :ohno:

Von Ihm bekomme ich trotzdem ein Angebot :D

Die Suche geht weiter! :rofl:

Gruß Norbert
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Re: Neue PV Anlage fliegennopet

Beitragvon fliegennopet » Sa 11. Jan 2014, 16:00

Hallo,
hier mal ein weiteres Angebot:

Leistung der Anlage: 8,25 kWp
Module: 30 St. Viessmann Vitovolt mit 275 W Typ M275 QB (Hersteller:Q-Cells) Monokristall
Wechselrichter: SMA Sunny Tripower 8000TL-20
Einspeisemanagment: SMA Sunny Home Manager
SMA Sunny Home Manager Adapter
Netzwerkeinrichtung und Konfiguration
SMA Funksteckdose
Montagesystem: Doppellagis Montagesystem von Schletter zur Quermontage der PV Module, Dachhaken Edelstahl, Schienen und Klemmen Aluminium
Dachmontage
Gerüst
Verkabelung
Wechselrichtermontage
Zählerschrank für Zweirichtungszähler
Anschluss Wechselrichter im Zählerschrank
Korrespondenz mit Energieversorger, Dokumentation, Einweisung

Kosten: 1630€/kWp

Biiiittttteeeeeeee schööööön.
Jetzt dürft Ihr wieder :lol:

Gruß
Norbert :luke:
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Re: Neue PV Anlage fliegennopet

Beitragvon welfenstrom » Di 14. Jan 2014, 22:09

Die Anlagenauslegung ist ok., das kann man so machen.

Das Untergestell von Schletter ist gute Qualität, ich würde allerdings ein Einlegesystem bevorzugen und kein Klemmsystem. Die Argumente dafür habe ich bereits beschrieben.

Ich nehme an, dass beim Sunny Home Manager bereits alles für die Regelung hinsichtlich der weichen 70%-Regelung dabei ist. Ein Logger, der auf Sunny Portal zielt, ist ja ebenfalls mit im Gepäck.

Insofern: Das scheint mir eine vernünftige Lösung zu sein. Auch wenn ich Aleo Module bevorzugen würde: Dieses Angebot mit den Q-Cells von Viessmann ist ok.
welfenstrom
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Re: Neue PV Anlage fliegennopet

Beitragvon fliegennopet » Do 16. Jan 2014, 17:14

Hallo

@welfenstrom.
Danke für deine Erläuterungen.

Gruß Norbert
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Re: Neue PV Anlage fliegennopet

Beitragvon lehmann28 » Di 21. Jan 2014, 08:36

fliegennopet hat geschrieben:Hallo

@welfenstrom.
Danke für deine Erläuterungen.

Gruß Norbert


Hallo Norbert.

Wie ist denn zur Zeit der Stand der Dinge? Hast Du dich entschieden? Kommt noch ein Angebot? Gibt es noch Fragen oder Unklarheiten? ...?

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Re: Neue PV Anlage fliegennopet

Beitragvon fliegennopet » Do 23. Jan 2014, 00:30

Hallo Tom,

lehmann28 hat geschrieben:Hallo Norbert.

Wie ist denn zur Zeit der Stand der Dinge? Hast Du dich entschieden? Kommt noch ein Angebot? Gibt es noch Fragen oder Unklarheiten? ...?





Stand der Dinge ist im Moment der, das ich garnichts weiß. :shock:
Na, Spass bei Seite.
Ich habe nochmal ein paar Solarteure kontaktiert und somit in den nächsten Tagen einige Termine.
Die daraus resultierenden Angebote werde ich euch dann vorstellen.
Mal sehen, ob mir jemand Module deutscher Hersteller anbietet.

Wie groß ist denn dein Aktionsradius?
Käme die Planung und der Bau einer Anlage für Dich hier in Frage?

Bis dahin
Gruß Norbert
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