Photovoltaikindustrie vor dem endgültigen Aus?

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Photovoltaikindustrie vor dem endgültigen Aus?

Beitragvon welfenstrom » Mi 29. Jan 2014, 11:54

Die Statistik belegt, was und allen bereits klar ist: Die mit brutaler Gewalt gegen die Energiewende gerichtete, völlig überzogene Senkung der Einspeisevergütung, hat die deutsche Photovoltaikindustrie zu weiten Teilen zerstört. Allein seit 2012 sind mehr als die Hälfte aller Arbeitsplätze in dieser Branche verloren gegangen. Ein Artikel in der Süddeutschen Zeitung beschreibt das dramatische Ausmaß des Niedergangs dieses Industriezweigs, der noch vor kurzem zu den Führenden in der Welt gehörte: http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/a ... -1.1874589

Auch Solon, vor kurzem mit indischer Hilfe aus der Insolvenz gekommen, scheint wieder in Schwierigkeiten zu sein. der Tagesspiegel berichtet, dass in Berlin seit Oktober die Produktion zeitweise still stand: http://www.tagesspiegel.de/wirtschaft/s ... 98514.html

Damit bleiben tatsächlich nur noch eine klägliche Handvoll Hersteller, die noch am Markt sind und überlebensfähig zu sein scheinen. Das ausgerechnet eine weltmarktführende grüne Technologiebranche im Namen von Umweltministern gegen die Wand gefahren wurde, ist mir unbegreiflich - ebenso unbegreiflich, wie die z.T. fatalistische, z.T. sogar zustimmende Haltung unseres Volkes dazu. Gegen Dummheit kämpfen eben Götter selbst vergebens ...
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Re: Photovoltaikindustrie vor dem endgültigen Aus?

Beitragvon Wolfsolar » Mi 29. Jan 2014, 17:32

Hallo...

Es ist eine Schande, was hier auf diesen Sektor geschieht. Die Großen 4 haben das Geld und lenken die Politik und den Markt. :twisted:

Ich möchte nicht wissen, was für Gelder geflossen sind, um die Politiker umzustimmen. Ab einem bestimmten Betrag ist "fast" jeder Mensch käuflich, ohne die Konsequenzen zu kennen. :roll:

Wir Betreiber stehen dieser Sache hilflos gegenüber. Was könnten wir auch tun? Es ist einfach nur noch zum kotzen! Amen! :x

Mit :sun: Grüßen Wolfsolar
http://www.sonnenertrag.eu/de/wolfsolar/unterwellenborn-ot-bucha/6090/11560.html
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Re: Photovoltaikindustrie vor dem endgültigen Aus?

Beitragvon Hasenbaer » Di 4. Feb 2014, 09:01

Hallo Leute,

würde gern mal wa dazu sagen bzw. schreibn.
Ist doch völlig klar das es so kommt ,war ja schon vor Jahren abzusehn..
Seit wann tut der Staat was für seine Bürger,alles was gut bis sehr gut funktioniert wird systematisch kaputt gemacht,Warum soll es uns denn besser gehn wie anderen.
Und ehrlich gesagt,als ich drüber nachgedacht habe Wiseo und Warum ich mir so eine Solaranlage aufs Dach schnall,war mein 1ter Gedanke irgendwann mal unabhängig vom Stromnetz mein kleines Häuschen mit Strom zuversogen,und am liebsten komplett abkapseln von staatlichen sogenannten öffetlichen Medien.
Weil ehrlich gesagt profitiert bei meiner sogenannten Förderung nur die Umweltbank,da ich ja ein Kredit nehmen musste um die 50 tausend für sone Anlage aufzubringen,da ich ja mit 28 jahren,keine 50 scheine übrig hatte,und ich gehofft habe das dann wenn der Kredit abgezahlt ist die Technik so weit ist das es funktioniert....
Par Jahre sind es ja noch,und ich hoffe mein Plan geht auf, :P
Ist natürlich schade um die ganzen Jobs,aber arbeit ist auch nicht alles....
Meiner Meinung nach,wer in Solar investiert nur wegen Förderung und Geld sollte dran denken das Geld leider unbeständig ist aber Strom braucht man immer selbst wenn geld an Wert verliert!!!!!!!!

In diesem Sinne "let the sun in your heart"
"Ich bin nur verantwortlich für das was ich sage,NICHT für das was andere verstehen"
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Re: Photovoltaikindustrie vor dem endgültigen Aus?

Beitragvon welfenstrom » Di 4. Feb 2014, 21:07

und am liebsten komplett abkapseln von staatlichen sogenannten öffetlichen Medien.

Was soll das denn heißen? Was haben die Medien denn damit zu tun?

Ist natürlich schade um die ganzen Jobs,aber arbeit ist auch nicht alles....

Das ist aber ziemlich kurz gegriffen. Es geht hier in der Tat um Arbeitsplätze, die mutwillig zerstört wurden. Und was heißt hier "Arbeit ist auch nicht alles"? Erzähl das mal denen, deren Jobs durch diese Politik verloren gegangen sind ...

Zudem: es geht nicht nur um Arbeitsplätze, sondern auch um eine Zukunftsindustrie, die hier völlig grundlos und vor allem mit Absicht kaputt gemacht wurde. Wieder einmal hat man in Deutschland die Chance vertan, eine zukunftsträchtige Industrie zu fördern und aufzubauen, statt sie abzuwürgen und den anderen zu überlassen. Wenn die Photovoltaikindustrie noch ein paar Prozentpunkte mehr Wirkungsgrad in die Module zaubert, dann werden die Chinesen die weltwirtschaftlichen Gewinner sein und wir schauen dann wieder einmal in die Röhre.

wer in Solar investiert nur wegen Förderung und Geld sollte dran denken das Geld leider unbeständig ist aber Strom braucht man immer selbst wenn geld an Wert verliert

Es hat leider zu viele gegeben, die tatsächlich nur der Rendite wegen Photovoltaikmodule auf Ihr Dach gebracht haben. Zu wenige haben dabei zumindest mit Masse an eine Investition in die Umwelt gedacht. Ob dann allerdings, wenn mein Kreditvertrag für meine Anlage ausgelaufen und bezahlt ist, eine wirtschaftliche und sinnvolle Möglichkeit besteht, mein System mit einer Speichermöglichkeit für den Eigenverbrauch umzurüsten, das steht im Moment noch in den Sternen. Vielleicht gibt es zu diesem Zeitpunkt dann eine andere grüne Technologie, die den finanziellen Einsatz eher lohnt, wer weiß.
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Re: Photovoltaikindustrie vor dem endgültigen Aus?

Beitragvon Hasenbaer » Mi 5. Feb 2014, 12:01

hy,,

hast doch völlig recht,aber leide sind die medien das werkzeug der politik und werden genuzt um die breite masse völlig zu verdummen..sorry ist leider ne tatsache.

Und was machen den unsere Grossstromriesen treiben die etwa das Grüne denken voran wohl kaum,die hätten doch schon viel früher ihre gesamten Netze ausbaun könn statdesen haben sie die Förderungen wer weis wohingesteckt,weil sich leider jeder nur bereichern will und das am besten auf die Kosten aller anderen,kann mann glaub nachlesen wieviel Milliarden die in den letzten 10 Jahren umgesetzt haben ,und nu wo einmal so ein dreckiges Umweltverpestedes Kraftwerk in de luftgeflogen ist soll auf einmal der Entverbrauche grün denken und für den Ausbau der Netze gradestehn,sry wenn mit diesem Kraftwerk nix passiert wäre und er standgehalten hätte ,wäre auch bei uns überhauptgar nix passiert....
Da scheint mir schon am vernüftigsten, wen jeder versucht seinen eignen Strom zu verbrauchen,oder alle gehn in die Politik und versuchen was zu verändern :D

Und ehrlich gesagt glaub ich nicht,das wenn der Vertrag ausläuft ,das die dann noch irgendwas für mein prudozierten Strom bezahlen werden,gibt doch jetz auch nur 14 oder 15cent du wirst wissen was es 2007 noch gab :sun:

Ich hoffe das in par Jahren die Speicher so gut sind um halbwegs wirtschaftlich fürn Häuselbesitzer wird...

schöne grüsse.....
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Re: Photovoltaikindustrie vor dem endgültigen Aus?

Beitragvon PV-Manni » Fr 7. Feb 2014, 12:33

Aus der Solar-Branche hört man viel Stöhnen und reichlich Hiobsbotschaften. Allerdings hört man auch von durchaus gesunden Photovoltaik-Herstellern und Solarteuren, die immer noch gut ausgelastet sind.

Meiner Meinung nach hat die Politik mit Ihrer "Überförderung" sehr viel falsch gemacht. So durfte der Markt nicht in einer vernünftigen Geschwindigkeit wachsen und jeder wollte ein Stück vom Kuchen abhaben. Das erinnert mich ein bisschen an den Fußball in Europa. Es werden Millionen Euros in Vereine (bspw. 1899 Hoffenheim, PSG) gepumpt, die sportlich und wirtschaftlich noch gar keine Zeit hatten zu reifen. Solch ein Wirtschaften hat oft keine Zukunft. Wäre die Photovoltaik-Branche langsamer gewachsen und nicht so einem Hype ausgesetzt worden, ginge es ihr bestimmt besser und nur Hersteller und Solarteure, die wirklich innovativ sind und etwas von ihrem Handwerk verstehen, würden heute existieren. Die Politik hat meiner Meinung nach erkannt, dass sie es mit der Förderung übertrieben hat, und versucht nun die Karre (leider etwas unbeholfen) aus dem Dreck zu ziehen. Man hat es seinerzeit gut gemeint, aber die Entwicklung der Märkte und die Reaktionen der Verbraucher sind manchmal einfach sehr schwer vorherzusehen.

Und zusätzlich ziehen solche auf staatlicher Förderung basierenden Renditen auch schwarze Schafe an. Sobald das große Geld nicht mehr zu holen ist, ziehen diese sich raus und hinterlassen manchmal einen Scherbenhaufen.

So denke ich nicht, dass die Photovoltaikindustrie vor dem Aus steht, sondern dass sich der Markt gerade bereinigt, also gesund schrumpft. Innovative Ideen, qualitativ gute Produkte und echte Fachleute die wirtschaftlich arbeiten können, werden uns sicherlich erhalten bleiben.
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Re: Photovoltaikindustrie vor dem endgültigen Aus?

Beitragvon welfenstrom » Fr 7. Feb 2014, 14:37

Dein Optimismus in Ehren, aber ich sehe das Ganze etwas weniger positiv.

Von allen Herstellern deutscher Photovoltaikmodule sind gerade noch eine Handvoll geblieben: Aleo-Solar, Heckert Solar, Jurawatt, Solarfabrik, SolarWatt, Solarworld, Solon (wie lange noch?) und das war's. Die deutsche Photovoltaikwirtschaft war einmal Weltmarktführer. Mir schwillt zwar bei dem Begriff "Überförderung" immer der Kamm, aber lassen wir es mal so stehen, dass die EEG-Förderung für Strom aus Photovoltaikanlagen etwa bis ins Jahr 2009 oder 2010 hinein zu hoch war. Diese Erkenntnis dann aber dafür zu nutzen, die gesamte Branche durch maßlose, völlig überzogene Kürzungen mit Absicht gegen die Wand zu fahren, ist irrsinnig und kann nur durch die erfolgreiche Lobbyarbeit und Einflussnahme der großen vier Energieriesen Deutschlands erklärt werden. Von den verbleibenden Modulherstellern werden mit hoher Sicherheit auch nicht alle der oben aufgeführten Firmen überleben, wenn es letztendlich eine, zwei oder drei davon schaffen, wäre das ein großer Erfolg.

Meiner Erfahrung nach haben sich gerade - wirklich gerade! - die guten Solarteure aus dem Geschäft verabschiedet, weil sie entweder nichts mehr damit verdienen können oder weil sie es vor sich selbst nicht mehr verantworten können, nur noch mit Billgstangeboten und fachlich fragwürdigem Personal überhaupt noch Anlagen verkaufen zu können. Meine Beratung einiger user dieses Forums in der letzten Zeit spricht da Bände ... In Wirklichkeit sind nicht die von Dir vermuteten "echten Fachleute, die wirtschaftlich arbeiten können" übrig geblieben, sondern diejenigen, die kaum etwas von ihrem Job verstehen, die Ihre Mitarbeiter bis aufs Blut ausquetschen und die wunderbare Verkaufsreden halten können. Du vergisst bei der Betrachtung, dass die Kunden die inzwischen so komplexe Auslegung einer Anlage nicht einmal mehr ansatzweise nachvollziehen können und somit ideale Opfer für Nepper, Schlepper und Bauernfänger sind. Nur die wenigen, die sich an unser Forum oder ein anderes Forum wenden, in dem Planungsvorschläge auf Plausibilität hin überprüft werden, sind einigermaßen sicher vor diesen inzwischen alltäglichen Möchtegern-Solarteuren.
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Re: Photovoltaikindustrie vor dem endgültigen Aus?

Beitragvon lehmann28 » Sa 8. Feb 2014, 22:23

PV-Manni hat geschrieben:Aus der Solar-Branche hört man viel Stöhnen und reichlich Hiobsbotschaften. Allerdings hört man auch von durchaus gesunden Photovoltaik-Herstellern und Solarteuren, die immer noch gut ausgelastet sind.


Wo hast Du denn diese Informationen aufgeschnappt? Also das Stöhnen und die Hiobsbotschaften sind die üblichen Medienberichte die im Grunde sehr schlecht recherchiert sind. Naja. Also wenn ein Hersteller oder Solarteur gut ausgelastete ist, dann heißt das nicht das er damit auch Geld verdient. Da leben viele von der Hand in den Mund und das war es. Und diejenigen die noch den einen oder anderen Euro übrig machen, die benutzen entweder Subunternehmer oder versuchen das Material so günstig wie möglich einzukaufen. Mehr ist das nicht. Das hat nichts mehr mit Qualitätdenken oder vernünftigen fachlichen Wissen zutun.

PV-Manni hat geschrieben:So denke ich nicht, dass die Photovoltaikindustrie vor dem Aus steht, sondern dass sich der Markt gerade bereinigt, also gesund schrumpft. Innovative Ideen, qualitativ gute Produkte und echte Fachleute die wirtschaftlich arbeiten können, werden uns sicherlich erhalten bleiben.


Na dann träum Du mal weiter. Man könnte fast meinen das Du bei der FDP bist. ;)

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Re: Photovoltaikindustrie vor dem endgültigen Aus?

Beitragvon auchdabei » So 9. Feb 2014, 18:39

Das Alles passt doch genau ins Bild!
Nachdem Die Re(a)gierenden in Berlin erstmal an sich gedacht haben ( 2 neue Vizepräsidenten mit einem Rattenschwanz an Pöstchen, neue Staatssekretäre, ich hab was von 9 gelesen, mit ebensolchen, konnten sich dann die Lobbyisten der Energieriesen über den zu erwartenden Erfolg die Hände reiben, nun ist dann die arme Rüstungsindustrie dran, denen so günstige Kunden wie die Griechen, mit ihrer überzogenen Aufrüstung, weggebrochen sind, die nun sicher mit einem größeren Bedarf der Bundeswehr rechnen kann).
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Re: Photovoltaikindustrie vor dem endgültigen Aus?

Beitragvon Tobias1974 » Mi 12. Feb 2014, 17:42

Trotz der politischen Eingriffe, spiele auch ich immernoch mit dem Gedanken eine PV-Anlage auf mein Dach zu bauen, da ich mir davon erhoffe unabhängiger von den durch und durch korrupten und verbrecherischen Stromkonzerne zu werden. Macht meine Überlegung denn überhaupt Sinn?
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Re: Photovoltaikindustrie vor dem endgültigen Aus?

Beitragvon PV-Manni » Di 18. Feb 2014, 08:14

Ich wollte mit meinem Beitrag nicht sagen, dass ich diese starken Kürzungen gut finde. Mir ging es eher darum, dass man die Solar-Industrie von Anfang an, hätte langsamer wachsen lassen sollen, so dass der Markt aus sich heraus gewachsen wäre. Selbstverständlich tut mir das für die Solarteure auch leid, die sich auf den Staat und dessen Versprechen verlassen haben. Sicherlich stehen viele jetzt vor einem Scherbenhaufen. Dennoch bin ich der festen Überzeugung, dass die Photovoltaik überleben wird und sich nach dieser Berg- und jetzt gerade Talfahrt erholen wird.
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Re: Photovoltaikindustrie vor dem endgültigen Aus?

Beitragvon jumpeli » Di 18. Feb 2014, 11:23

Hallo zusammen,

PV-Manni hat geschrieben:Mir ging es eher darum, dass man die Solar-Industrie von Anfang an, hätte langsamer wachsen lassen sollen, so dass der Markt aus sich heraus gewachsen wäre


Also der Meinung bin ich ganz und garnicht.

Man muss sich doch einfach mal überlegen, was das wir ausmaße annimmt. Wir produzieren alles mögliche, darunter Schrott, Müll und jede Menge giftiger Chemikalien. Und jetzt gibt es Menschen die sich dafür stark machen, dass wenigsten der "STROM" sauber ist. :idea:

Jeder klar denkende Mensch, mal ausgenommen von den:
Wolfsolar hat geschrieben:Ich möchte nicht wissen, was für Gelder geflossen sind, um die Politiker umzustimmen. Ab einem bestimmten Betrag ist "fast" jeder Mensch käuflich, ohne die Konsequenzen zu kennen.


muss hier doch auf die Idee kommen, dass das die Hoffung ist, dass der Planet die nächsten 100 Jahre vieleicht doch noch überlebt.

Und die Menschen, die dann noch die Großkonzerne in Schutz nehmen, sind die Leute die noch nie was von Fukushima oder ähnlichem gehört. :ohno:

LG: jumpeli
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Re: Photovoltaikindustrie vor dem endgültigen Aus?

Beitragvon welfenstrom » Fr 21. Feb 2014, 20:27

Nun steht Aleo auch noch mit dem Rücken zur Wand. Wenn sich bis März kein neuer Investor findet, geht in diesem Weltklassebetrieb das Licht aus. Das wäre das Grauen schlechthin. Mir wird schlecht ... :coffee:
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Re: Photovoltaikindustrie vor dem endgültigen Aus?

Beitragvon Wolfsolar » Sa 22. Feb 2014, 01:56

Hallo...

welfenstrom hat geschrieben,
Nun steht Aleo auch noch mit dem Rücken zur Wand. Wenn sich bis März kein neuer Investor findet, geht in diesem Weltklassebetrieb das Licht aus. Das wäre das Grauen schlechthin. Mir wird schlecht ... :coffee:

Nun auch noch diese gute Firma! Was soll das noch werden? :twisted:

Ich habe 50 Platten von denen auf meinem Dach und habe keine Angst, dass die in den nächsten 20 Jahren kaputt gehen. Garantie hin oder her, ich wünsche Aleo, dass es weiter geht und sie keine Mitarbeiter entlassen müssen. Das ist die Hauptsache. :luke:

Man steht der ganzen Sache so hilflos gegenüber und ich könnte platzen vor Wut. Die Politiker lassen es zu und geben ihren Teil dazu, die PV-Branche voll an die Wand zu fahren. Da sieht man Mal, dass sie nicht hinter ihrem Volk stehen und nur versuchen, ihr eigenes Schäfchen ins Trockene zu bringen. Wen soll man da noch glauben? :roll:

Es macht einfach keinen Spass mehr und es ist nur noch zum Kotzen! :ohno:

Mit :sun: Grüßen Wolfsolar
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42°Neigung/180°Ausrichtung/11,5 kWp/50 Aleo S_19/230W mono/2xWR SMA SB 5000TL-20/Einlegesystem/SolarLog500
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Re: Photovoltaikindustrie vor dem endgültigen Aus?

Beitragvon Mercy » Di 25. Feb 2014, 14:50

Wie recht du hast... letztlich kann ich nur das wiederholen, was ich auch schon in einem anderen Beitrag geschrieben habe. Hier wird so viel zerstört:

- Eine Branche mit besten Zukunftsperspektiven
- Tausende Arbeitsplätze
- Die Chance, wirklich etwas bewegen zu können, auch und gerade als Einzelperson
- Das Vertrauen in Politik und Wirtschaft, die uns jahrelang gesagt haben, wie zukunftssicher Photovolktaik sei


Gute Nacht Deutschland, Gute Nacht, Welt...
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