Photovoltaikanlage für mein Dach

Hier könnt ihr euere Anlage vorstellen

Re: Photovoltaikanlage für mein Dach

Beitragvon Beyenburgerin » Sa 15. Aug 2009, 18:48

Welfenstrom, das könnte vielleicht bedeuten, dass Genies schon mal ein bisschen jeck sind ;) , oder? Aber das ist auch gut so!!!
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Re: Photovoltaikanlage für mein Dach

Beitragvon BOBO » Sa 15. Aug 2009, 21:26

Servus Wolfsolar,

jetzt hast du endlich ein richtig stimmiges Angebot.
jetzt wird es Zeit den nächsten Schritt zum Stromerzeuger zu machen.
Da dein Dach ja verschattungsfrei ist, würden mich die längeren Strings nicht stören.

Bin jetzt mal gespannt, wann du uns mitteilen kannst, dass du die erste kWh eingespeist hast.

Gruß BOBO
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Re: Photovoltaikanlage für mein Dach

Beitragvon Wolfsolar » So 16. Aug 2009, 17:07

Hallo, bin ich froh - entlich mal positives zu meiner Anlage 12 :lol: . Also die Entscheidung ist so gut wie getroffen. Bin schon ganz aufjeregt :D wann die ersten kWh auf den WR-Display zu sehen sind :wine1: . Habe aber bezüglich der Verstringung zum WR noch eine Frage. Bobo - warum längere Strings? Luke meint - 2 Strings a 27 Module - warum? Gibt es da einen Unterschied zu 3 Strings a 18 Module? :?: 3 Strings sind doch besser wie 2, oder?
Ich habe mit den Solarteur gesprochen und er will 3 Strings a 18 Module an den WR anschließen. Der WR Danfoss TripleLynx ist baugleich des IBC ServeMaster 10000 TN und ist 3 phasig und hat 3 Stringeingänge. Da kann ich doch 3 Strings überwachen und nicht nur 2. Ein IBC ServeMaster Datalogger für PC Überwachung und grafischer Auswertung ist auch dabei. Der Unterbau ist eine Kreuzschienenmontage von Schletter.
Ist doch jetzt alles bestens, oder??? :?: ;) :sun:
Bitte nochmals um Beantwortung meiner Fragen, danke!
Mit :sun: Grüßen Wolfsolar
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Re: Photovoltaikanlage für mein Dach

Beitragvon lehmann28 » So 16. Aug 2009, 17:45

Wolfsolar hat geschrieben:Leistung 11,34 kWp
54 Stk. Heckert-Solar HS-PXL 210 polykristallines Hochleistungsmodul (quer auf den Dach verlegt)
1 WR Danfoss TripleLynx (Typ IBC ServeMaster 10000 TL) von Danfoss / 3 phasig, trafolos
1 ServeMaster Datalogger plus / Datalogger + Sensorschnittst.
Montageset: Kreuzschienenmontage (wohl von IBC)
Solarkabel: IBC FlexiSun 1x4 mm² PV1-F
Nettopreis: 3.421,00 € pro kWp / Modulpreis netto 567,53 €


Alsooooo....bevor das hier wieder mit dem Danfoss TripleLynx in die Hose geht, will ich mal eben was dazu sagen.

1. Der Danfoss TLX 10k hat "nur" zwei einzelne MPP_Tracker.
2. Die Verschaltung "Luke" mit 2 Strings zu je 27 Modulen ist korrekt. Dieses wird Dir auch Danfoss bestätigen. Einfach E-Mail und anfragen.
3. Die Verschaltung mit 3 Strings zu je 18 Modulen funktioniert, macht aber beim Wirkungsgrad locker einen Verlust von ca. 0,8 bis 1,0% aus.
4. Der Datenlogger ist nicht das Gelbe vom Ei. Da solltest Du Deinem Angebotsschreiber einfach den Solarlog500 vorschreiben. Damit wirst Du ganz sicher glücklicher werden.
5. Weiß Dein Solarteur was er da tut oder übernimmt er einfach nur das was der Vertrieb von IBC ihm vorgibt? Ich habe da manchmal so meine Zweifel.

Der Tom 8-)
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Re: Photovoltaikanlage für mein Dach

Beitragvon Luke » So 16. Aug 2009, 18:03

lehmann28 hat geschrieben:1. Der Danfoss TLX 10k hat "nur" zwei einzelne MPP_Tracker.


...ja, erst der Serve Master 12500 und der Danfoss TLX12,5k haben 3 unabhängige Eingänge...

...ich kenne das Wirkungsgrad-Kennfeld dieser WR nicht, vermute aber, dass der beste Wirkungsgrad
im Bereich der Nenn-Eingangsspannung (also um 700V) liegt,
daher sind 2 strings a 27 schon ok...

3 strings a 18 sind sensitiver und spezifischer zu überwachen...
...aber aus diversen Gründen nicht mit diesen WR'n zu realisieren...


...wenn der SolarLog 500 die Sache nicht teurer macht...solltest Du Lehmann's Vorschlag realisieren...
...Du gehörst dann einer großen Fan-Gemeinde an... 8-)
...man muss allerdings keinen Solarlog haben...um seine Anlage zu kontrollieren...
(ich habe auch keinen, und würde ihn auch nicht gegen die Mastervolt Data Control eintauschen... ;) )

:luke:
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Re: Photovoltaikanlage für mein Dach

Beitragvon Wolfsolar » Mo 17. Aug 2009, 17:56

Soooooooooo...... ich habe nochmals mit den Solarteur gesprochen ;) . Wenn wir die Module quer aufs Dach setzen, bekommen wir 57 Stück drauf. Da ist noch 35 cm Platz bis zur Dachrinne. Luke hatte schon den Vorschlag gemacht 57 Module zu nehmen, wenn die Module auf den Dach Platz finden und ein SunWays NT 10000 eingesetzt wird.Dann habe ich 3 Strings zu je 19 Modulen und das ist schon besser :lol: . Der Solarteur will nun auch den SunWays NT 10000 nehmen und die Sache durchrechnen. Er hat aber schon Bedenken, dass der WR nicht ausreicht :?: . Luke hat das aber schon berechnet, sonst hätte er mir ja nicht den Vorschlag gemacht. Da brauche ich ja auch kein Solarlog 500, weil im SunWays NT 10000 schon ein Datenlogger integriert ist.Ich bekomme in Kürze ein überarbeitetes Angebot und melde mich wieder :) .
Mit :sun: Grüßen Wolfsolar
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Re: Photovoltaikanlage für mein Dach

Beitragvon BOBO » Mo 17. Aug 2009, 18:55

lehmann28 hat geschrieben:
Alsooooo....bevor das hier wieder mit dem Danfoss TripleLynx in die Hose geht, will ich mal eben was dazu sagen.

3. Die Verschaltung mit 3 Strings zu je 18 Modulen funktioniert, macht aber beim Wirkungsgrad locker einen Verlust von ca. 0,8 bis 1,0% aus.

Der Tom 8-)


Servus Tom, bist du dir da sicher???
Der 1000er hat zwei Eingänge mit je 12 Ampere. Wenn ich jetzt in einem Eingang zwei Stränge parallel schalte habe ich aber rund 16 Ampere am Eingang hängen. Daher denke ich, dass die drei Stränge garnicht gehen. Oder sehe ich da was falsch?

Ansonsten würde ich persönlich auf alle Fälle bei 54 Modulen bleiben. Mit 57 Modulen (11,97 kWp) wäre mit der Danfoss TLX 10k (10 kWp AC-Leistung) zu klein dimensioniert. Das sind 20 % Unterdimensionierung!

Das mit den Strings wurde ja schon perfekt erklärt.

Gruß BOBO
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Re: Photovoltaikanlage für mein Dach

Beitragvon Luke » Mo 17. Aug 2009, 19:58

Wolfsolar hat geschrieben: Luke hatte schon den Vorschlag gemacht 57 Module zu nehmen, wenn die Module auf den Dach Platz finden und ein SunWays NT 10000 eingesetzt wird.Dann habe ich 3 Strings zu je 19 Modulen...

yepp! :D

Wolfsolar hat geschrieben:Der Solarteur will nun auch den SunWays NT 10000 nehmen und die Sache durchrechnen.

..na prima...geht doch... 8-)

Wolfsolar hat geschrieben:Er hat aber schon Bedenken, dass der WR nicht ausreicht :?:

...da ist er in guter Gesellschaft... ;)

Wolfsolar hat geschrieben: Luke hat das aber schon berechnet, sonst hätte er mir ja nicht den Vorschlag gemacht.

yepp! ...ist eine Unterdimensionierung von nicht ganz 17%
...IMO ideal für Deinen Standort und die Ausrichtung...

...selbst 20% wären ok... 8-)
...wenn Dein Solarteur mich für verschroben hält, irrt er vermutlich... (zumindest in dieser Sache...)...
...zeig ihm einfach diese Arbeit...

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Re: Photovoltaikanlage für mein Dach

Beitragvon welfenstrom » Di 18. Aug 2009, 22:54

Die Studie ist schon ziemlich betagt oder irre ich mich? Die Bibliographie zumindest weist keine Publikation aus, die jünger als 7 Jahre ist. Ich bin mir nicht sicher, ob man diese Studie noch auf heutige Wechselrichter übertragen kann...

Schon gut, Du brauchst nicht gleich mit Zigarren nach mir werfen ... und nicht gleich mit Dornfelderentzug drohen ... ich meine ja nur ...
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Re: Photovoltaikanlage für mein Dach

Beitragvon Luke » Mi 19. Aug 2009, 00:24

Hi Welfenstrom,

die Studie ist ca. 6 Jahre alt...
...in der Zwischenzeit haben sich, trotz Klimawandel, die natürlichen Einstrahlungs-Szenarien
übers Jahr nicht wesentlich verändert...
...denke das wird die nächsten 100 Jahre auch so bleiben
...allein der Sonnenverlauf garantiert, bei einem stationären PV Generator, einen ausgeprägten Teillastbereich...
...und selbst wenn moderne Hochleistungs-WR in diesem einen ausgesprochen guten Wirkungsgrad hätten...
...bekommen sie einfach nicht das Futter, um mit ihrer Potenz imponieren zu können...
...richtig strunzen können sie doch nur für vielleicht 1- 2 Stunden täglich...
...zu bestimmten Jahreszeiten...
...und wenn's nicht bewölkt ist
...ist halt so...

...nein, mit meinen Zigarren werfe ich nicht...allerdings manchmal mit den Stumpen...

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Re: Photovoltaikanlage für mein Dach

Beitragvon Wolfsolar » Mi 19. Aug 2009, 20:34

Hallo, Luke meint - bei diesem Angebot ist eine Unterdimensionierung bis 20% vertretbar und an meinen Standort und Ausrichtung ideal - kann ich nicht beurteilen, bin nur Sani..... :oops: . Mein Solarteur dagegen ist der Meinung, eine Überdimensionierung wäre besser, denn wenn die Module mehr Leistung bringen als der WR aufnehmen kann, gehen mir kWh verloren. Ich denke da spielen so einige Faktoren eine Rolle :?:. Wie ist das eigentlich mit der Über- und Unterdimensionierung :?: Wer spielt da eigentlich die 1. Geige? :?:. Hätte da gern mal von Euch eine Schulstunde über Watt, Leistung, Spannung und Wirkungsgrad (zum besser Verstehen) :ohno: . Eigentlich kommt mir der Solarteur der Heckert-Module vertrauenswürdig vor, denn er ist mir in Sachen WR (Sunways NT 10000) auch entgegen gekommen - er will ihn nehmen und bemüht sich meine - (Euere Vorschläge) in die Tat umzusetzen 8-) . Erhalte bald die Überarbeitung seines Angebotes mit 57 Heckert-Modulen und WR SunWays NT 10000 - natürlich auf Kreuzschienenmontage (wegen der besseren Belüftung)! ;)
Ja,Ja, habe mittlerweile auch dazu gelernt und bemühe mich lernfähig zu bleiben :!: :rofl:
Mit :sun: Grüßen Wolfsolar
http://www.solarlog-home0.de/wolfsolar-bucha
http://www.sonnenertrag.eu/de/wolfsolar/unterwellenborn-ot-bucha/6090/11560.html
Meine Anlage:
42°Neigung/180°Ausrichtung/11,5 kWp/50 Aleo S_19/230W mono/2xWR SMA SB 5000TL-20/Einlegesystem/SolarLog500
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Re: Photovoltaikanlage für mein Dach

Beitragvon welfenstrom » Mi 19. Aug 2009, 21:22

Also, legen wir mal los:

Ein Wechselrichter arbeitet im Allgemeinen in der Nähe der Vollast am Besten, sprich: Der Wirkungsgrad des Wechselrichters ist dort am besten. Dazu kommt, dass man nur an einigen wenigen Tagen im Jahr so perfektes Wetter hat, dass die Anlage wirklich Maximalleistung bringt. An ungefähr 90-95% aller Tage ist es mehr oder weniger bewölkt oder es ist zwar wolkenfrei, dafür allerdings brüllend heiß. Wenn's auch nur leicht dunstig ist, dringen die sehnlichst erwarteten Sonnenstrahlen schon nicht mehr so zahlreich zu Deinen Modulen vor, als dass sie ihre volle Leistung abgeben würden. Ist's dagegen vollsonnig aber sehr warm, sorgt der Teperaturkoeffizient der Module dafür, dass ihre Leistung abnimmt. Merke: Je wärmer die Module werden, desto weniger Leistung geben sie ab.

All dies sorgt eben dafür, dass ein Überdimensionierter Wechselrichter, dessen Nennleistung größer als die Generatorleistung Deines Modulfeldes ist - und den nebenbei bemerkt Dir Dein ahnungsloser Solateur andrehen möchte - sich grundsätzlich immer (!) langweilt. Das wäre also das so ziemlich Dümmste, was man machen kann. Ich wäre mal gespannt darauf zu erfahren, was Dein Solarteur so getrieben hat, bevor er auf den Trichter gekommen ist, mit der Photovoltaik sein Geld verdienen zu wollen... Selbst an den besten Tagen erreicht bei einem überdimensionierten Wechselrichter die Leistung Deiner Module niemals die Wechselrichterleistung, so dass also der WR immer im Teillastbereich fährt und Wirkungsgrad verschenkt wird.

Wenn der Wechselrichter unterdimensioniert wird - d.h. also wenn die Nennleistung des Wechselrichters kleiner als die Generatorleistung Deines Modulfeldes ist - dann wird der Wechselrichter an vielen Tagen im Jahr im Bereich seines besten Wirkungsgrades arbeiten. Lediglich an einigen wenigen Tagen (vielleicht 4 oder 5 oder 6 Tage im Jahr) fährt der Wechselrichter dann in die Begrenzung, d.h. dass beispielsweise das Modulfeld 10,5 kW hergibt, der Wechselrichter aber nur 10 kW umwandeln und einspeisen kann. Wenn Du dann z.B. für zwei Stunden 500 Watt x 2 h = 1 kWh verlierst, dann sind das Peanuts. Die vielen Tage, an denen er jedoch im Bereich des besten Wirkungsgrades arbeiten kann und dadurch vielleicht 200 kWh im Jahr mehr einspeisen kann als ein überdimensionierter Wechselrichter, die machen sich in Deinem Portemonnaie positiv bemerkbar.

Zusammenfassung: Ein unterdimensionierter WR ist in der Anschaffung preiswerter als ein überdimensionierter WR und ein unterdimensionierter WR wird auch noch mehr einspeisen als ein überdimensionierter WR.

Die Kunst bei der Sache besteht nun darin, den Wechselrichter genau so unterzudimensionieren, dass er an nur wenigen Tagen im Jahr Leistung verschenkt und an den anderen Tagen im Bereich des besten Wirkungsgrades arbeitet. im Allgemeinen sagt man, dass eine Unterdimensionierung von 15% ideal ist. Bevor ich hier schon wieder von luke mit Stumpen beworfen werde: In bestimmten Fällen, wenn die Dachneigung nicht ideal ist, die Ausrichtung zur Sonne suboptimal ist und die Gegend vielleicht auch nicht so besonders sonnenverwöhnt ist, kann man auch bis 20% unterdimensionieren.
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Re: Photovoltaikanlage für mein Dach

Beitragvon Eberhard » Mi 19. Aug 2009, 21:50

welfenstrom hat geschrieben:Also, legen wir mal los:

Ein Wechselrichter arbeitet im Allgemeinen in der Nähe der Vollast am Besten, sprich: Der Wirkungsgrad des Wechselrichters ist dort am besten.Teillastbereich fährt und Wirkungsgrad verschenkt wird.



Also das möcht ich mal nicht unkommentiert lassen.
Die besten Wirkungsgradbereiche liegen zwischen 60 und 80% der Maximalleistung und natürlich in einem günstigen Spannungsfenster. das soll natürlich nicht heißen dass man WR überdimensionieren soll, bestenfals gleich der Generatorleistung, aber das ist bei stationären Anlagen nicht nötig.
Natürlich muß man auf die Möglichkeiten der WR achten eventuel ein paar Module weglassen geht auch und ist preislich am günstigsten.
Mit sonnigem Gruß
Eberhard
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Re: Photovoltaikanlage für mein Dach

Beitragvon welfenstrom » Mi 19. Aug 2009, 22:45

Du hast Recht ebi, da hab ich falsch formuliert: Es hätte heißen müssen: Ein WR arbeitet im oberen Teillastbereich mit dem besten Wirkungsgard. Im unteren Teillastbereich hingegen verliert ein WR grundsätzlich an Wirkungsgrad. An der Aussage meines postings ändert das allerdings nichts: Ein unterdimensionierter WR ist grundsätzlich die bessere Wahl.
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