Photovoltaikanlage für mein Dach

Hier könnt ihr euere Anlage vorstellen

Re: Photovoltaikanlage für mein Dach

Beitragvon Wolfsolar » Mi 24. Jun 2009, 19:49

Danke für den Hinweis, dass ich die Entscheidung selber treffen soll - ist ja auch richtig, aber ich bin kein Elektriker oder Solarteur der von Modulen und WR was versteht.Deshalb bin ich hier im Forum. Meine technischen Fragen sind nicht beantwortet. :cry: Hätte ja gern mehr gewust und woher nehmt Ihr die Kentnisse über eine Photovoltaikanlage? (Elektriker, Solarteure oder selbst angeeignetes Wissen? Ich bin Sanitäter und kenne mich hier auf diesem Gebiet nicht aus. Hoffe auf weitere Hinweise. Bekomme demnächst das Angebot mit den Sanyos.
Mit :sun: Grüßen Wolfsolar
http://www.solarlog-home0.de/wolfsolar-bucha
http://www.sonnenertrag.eu/de/wolfsolar/unterwellenborn-ot-bucha/6090/11560.html
Meine Anlage:
42°Neigung/180°Ausrichtung/11,5 kWp/50 Aleo S_19/230W mono/2xWR SMA SB 5000TL-20/Einlegesystem/SolarLog500
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Re: Photovoltaikanlage für mein Dach

Beitragvon Luke » Mi 24. Jun 2009, 22:11

Wolfsolar hat geschrieben: Danke für den Hinweis, dass ich die Entscheidung selber treffen soll - ist ja auch richtig, aber ich bin kein Elektriker oder Solarteur der von Modulen und WR was versteht.Deshalb bin ich hier im Forum. Meine technischen Fragen sind nicht beantwortet. :cry: Hätte ja gern mehr gewust und woher nehmt Ihr die Kentnisse über eine Photovoltaikanlage? (Elektriker, Solarteure oder selbst angeeignetes Wissen? Ich bin Sanitäter und kenne mich hier auf diesem Gebiet nicht aus. Hoffe auf weitere Hinweise. Bekomme demnächst das Angebot mit den Sanyos.



...nun ja...Du hast hier Angebotsvorschläge unterbreitet, die etwas umständlich und sicher
auch kontrovers diskutiert wurden...
...vermutlich wartest Du auf den großen Wurf, bei dem alle 'hurrahrrr, das ist es' rufen...
...das gaben Deine bisherigen Angebote leider nicht her :(
zudem sind die Ansichten über die optimale Dimensionierung einer PV-Anlage unter
Berücksichtigung aller Gegebenheiten durchaus verschieden...


Wolfsolar hat geschrieben:Hätte ja gern mehr gewust und woher nehmt Ihr die Kentnisse über eine Photovoltaikanlage?
(Elektriker, Solarteure oder selbst angeeignetes Wissen?


...versuchst Du die Qualifikationen zu hinterfragen??...ist sicher ok... ;)

...also ich bin PV-Laie, habe beruflich absolut nichts mit PV am Hut...
...bin Hobbyist und Amarteur...
...ich übernehme keine Verantwortung für meine Ratschläge!
...und bin auch sonst ein extrem windiger Hund... 8-)
...helfe aber nach bestem Wissen und Gewissen...
(besonders bei Sanis...)

Ich bleibe bei meinem Vorschlag (3. Anlage, Heckert Module)
...wenn ich aber etwas an diesem Angebot verändern darf...
...empfehle die Verwendung des Sunways NT10000 Wechselrichters (SI3110NT1A),
damit alle 3 Strings kontrolliert werden können...
...der hat zudem einen guten Wirkungsgrad für die Generatorspannungen,
Datenvisualisierung mit PC, bietet optimale Vergleichbarkeit...
...und 'türlich 3-phasige Einspeisung...

...wenn es jetzt Einwände bzgl. der WR Dimensionierung gibt...nur zu... :twisted:
(auch wenn der NT 10000 üppig dimensioniert ist, bin ich nicht plötzlich
Bobo's Meinung...der NT 8000 würde IMO leistungsmäßig völlig reichen,
jedoch schluckt er pro String nur 8A...die Module liefern aber 8,12A im MPP und da jeder weiß,
dass der Strom Tk positiv ist, kommen bei 65° warmen Zellen noch 2% hinzu...
...diese fast 300mA / string möchte ich ungern verschenken...
sind immerhin ca. 300 Watt für den Gesamt-Generator...
...und falls Du die Anlage später erweitern willst...hat der WR noch Reserve...)


...ja...und die Spannungen der PV-Generatoren bleiben deutlich unter 400V...
...bei anderen Angeboten erreichen sie fast die 1000V...brrr..das wäre mir zu hoch...

:luke:
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Re: Photovoltaikanlage für mein Dach

Beitragvon lehmann28 » Mi 24. Jun 2009, 22:58

Wolfsolar hat geschrieben: Hätte ja gern mehr gewust und woher nehmt Ihr die Kentnisse über eine Photovoltaikanlage? (Elektriker, Solarteure oder selbst angeeignetes Wissen? Ich bin Sanitäter und kenne mich hier auf diesem Gebiet nicht aus.


Drücken wir es mal so aus. Alle drei Dinge treffen zu und dazu nehme man noch eine Menge Lehrgeld das sich erst nach Jahren auszahlt. ;)

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Re: Photovoltaikanlage für mein Dach

Beitragvon lehmann28 » Mi 24. Jun 2009, 23:02

Luke hat geschrieben:
Wolfsolar hat geschrieben:...ja...und die Spannungen der PV-Generatoren bleiben deutlich unter 400V...
...bei anderen Angeboten erreichen sie fast die 1000V...brrr..das wäre mir zu hoch...


Wieso zu hoch. Ob da nun 400V...500V...oder 1000V durch die Kupferadern fließen...ähm...anliegen ;) ist doch gleich. Die Solarkabel und Module sind dafür ausgelegt. Dazu kommt noch, daß die Verluste bei höheren Spannungen geringer sind.

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Re: Photovoltaikanlage für mein Dach

Beitragvon Luke » Do 25. Jun 2009, 00:14

lehmann28 hat geschrieben:[Wieso zu hoch. Ob da nun 400V...500V...oder 1000V durch die Kupferadern fließen...ähm...anliegen ;) ist doch gleich.
Die Solarkabel und Module sind dafür ausgelegt.


ach so siehst Du das, naja...
...nehmen wir doch mal Anlage 9...
...ca. 980 V Stringspannung bei -10°C am 24er String,
die Module sind hoffentlich für 1000V Systemspannung freigegeben ...
(bitte im beigefügten Datenblatt kontrollieren)
...der WR ist bis max. 1000V Eingangsspannung ausgelegt
...welch beruhigende Reseve... :shock:
...ich denke (als Laie) an Fertigungstoleranzen und an die Betriebsbedingungen
auf einem Dach...und habe kein gutes Gefühl bei derart konfigurierten Anlagen... :!:

lehmann28 hat geschrieben:Dazu kommt noch, daß die Verluste bei höheren Spannungen geringer sind.


kann nicht nachvollziehen was Du meinst aber falls es die Kabelverluste sein sollten:
vergleichen wir doch mal Anlage 3 mit Anlage 9:
max. Strom Anlage 3: 8,17A
max. Strom Anlage 9: 7,85A
Differenz ca. 300 mA
...denke das meinst Du sicher nicht...aber was dann... :?

@Wolfsolar: ...ist das alles nicht herrlich?
...und was meinst Du wohl, was hier erst los ist, wenn Du das Sanyo Angebot diskutieren läßt...

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Re: Photovoltaikanlage für mein Dach

Beitragvon welfenstrom » Do 25. Jun 2009, 19:42

@wolfsolar:

Luke ist ein Photovoltaikspezialist auf höchstem intellektuellen Niveau; was Bobo macht, weiß ich nicht, ich weiß aber, dass er ebenfalls äußerst kenntnisreich ist. Lehmann28 ist ein Solarteur, dessen erstklassige Anlagen ausschließlich in der Königsklasse spielen. Wenn diese Herren hier Deine Angebote kommentieren, betrachte es als Adelsprädikat für diesen thread.

Zu den Leitungsverlusten: In Gleichspannungsnetzen errechnet sich der Leiterwiderstand, der für die Leitungsverluste verantwortlich ist, aus folgender Formel:

R = Rho x L / A, wobei R der Leiterwiderstand ist, Rho der für alle Leitermaterialien unterschiedliche spezifische Leiterwiderstand und A die Querschnittsfläche des Leiters darstellt. Damit ergeben sich folgende Zusammenhänge:

Der Leiterwiderstand nimmt ab, je besser der Leiter den Strom leitet (d.h. je kleiner Rho ist), je kürzer der Leiter ist und je größer die Querschnittsfläche des Leiters ist.

Ich würde mir also in erster Linie Gedanken über die Leitung von den Modulen zum WR machen und nicht um die Stringspannung ...
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Re: Photovoltaikanlage für mein Dach

Beitragvon Wolfsolar » Do 25. Jun 2009, 21:20

Ja, hallo ich bin begeistert. Endlich mal eine feste Meinung und brauchbare Hinweise von Luke(obwohl er "nur" ein Laie ist). :lol: Angebot 3 hatte ich ja schon in die engere Auswahl eingeschlossen, da die Heckert-Module deutsche sind und gut sein sollen und der richtige WR dazu....währe ok. 8-) Sie haben aber keine Q-Zellen mehr. (müssen trotzdem nicht schlechter sein, oder)
Module der Anlage 9 IBC PolySol 225 TA: laut Datenblatt: Schutzklasse II auch für Anlagen bis 1000 V Systemspannung (in Vorbereitung) und IEC61215 getestet und zertifiziert (In Vorbereitung) :?: :?: - da hat mir doch der Solarteur, der Anlage 6,7,8 und 9 erstellt hat, Module angepriesen, die noch nicht geprüft wurden! :evil: . Ist doch nicht in Ordnung, denke ich!
Ob Lehmann (auch Dir Dank) und Luke noch zwecks der 400 - 1000 V auf ein Nenner kommen? :lol:
Auch das Angebot mit den Sanyo-Modulen werde ich hier rein stellen....mal sehen was dann passiert! :lightning: :rofl: Hoffentlich nur positives........
und noch was: ich habe bei IBC-Solar nachgefragt, welche Zellen sie verbauen und wo die Module hergestellt werden. Sie verwiesen mich auf einen Solateur in meiner Nähe und der könne mir über Technik, Finanzierung und Förderung weiterhelfen....! :? War aber nicht meine Frage! :!:
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Re: Photovoltaikanlage für mein Dach

Beitragvon Don Carlos » Do 25. Jun 2009, 23:11

Guten Abend Wolfsolar,

mal ein minderqualifizierter Einwurf von der Seitenlinie
Wolfsolar hat geschrieben:... PolySol 225 TA: laut Datenblatt: Schutzklasse II auch für Anlagen bis 1000 V Systemspannung (in Vorbereitung) und IEC61215 getestet und zertifiziert (In Vorbereitung) :?: :?: ... Ist doch nicht in Ordnung, denke ich!...


Doch, doch. Das kann durchaus gut gehen.
Den schwarzen Peter hast Du am Ende so oder so - mit und ohne Zertifikat.
Man steckt schließlich nicht drin und der Solarteur auch nicht.

Meistens sieht man den Modulen an, ob sie in einer Garage zusammengeschoben wurden oder wirklich aus einer modernen Produktion stammen. Diese Erfahrung solltest Du Deinem Solarteur schon zubilligen. Immerhin gibt es ein Datenblatt, wo auf fehlende Stempel und Siegel hingewiesen wird. Andere Anbieter sind da zurückhaltender.
Die Zertifizierung dauert halt eine Weile. Da ruht inzwischen auch die Produktion nicht.
Und eine Garantie für durchgehend konstante Qualität ist so ein Zertifikat auch nicht.
Es ist kein Sorgloszertifikat für die nächsten 25 Jahre.

Wenn man so will, ist das ist die Stelle, wo sich eine schöne Verhandlungsposition gegenüber dem Solarteur auftut....
Allerdings glaube ich beobachtet zu haben, dass sie von sich aus hier anders kalkulieren.

ABER! Eine alte Heimwerkerregel besagt: Wer billig baut, baut zweimal. Denn Qualität hat seinen Preis...
Ich denke , dass gilt auch hier. Ist schließlich nicht wenig Geld, was Du da anfasst, also überlege gut.
Es sei denn, es handelt sich um eine kleinere Position in Deiner Portokasse.

Ich wünsche Dir viel Erfolg und ein glückliches Händchen.
Bild D.C.
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Re: Photovoltaikanlage für mein Dach

Beitragvon welfenstrom » Fr 26. Jun 2009, 11:03

Dem ist wohl nichts hinzu zu fügen ... Nun hat sich auch Don Carlos hier eingefunden. ..."minderqualifizierter Einwurf von der Seitenlinie" ... Lieber Wolfsolar, lass Dich von so viel Bescheidenheit nicht täuschen - Dein thread scheint auf die intellektuelle Elite dieses Forums eine magische Anziehung auszuüben ...
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Re: Photovoltaikanlage für mein Dach

Beitragvon Wolfsolar » Sa 27. Jun 2009, 18:16

welfenstrom hat geschrieben:@wolfsolar:

R = Rho x L / A, wobei R der Leiterwiderstand ist, Rho der für alle Leitermaterialien unterschiedliche spezifische Leiterwiderstand und A die Querschnittsfläche des Leiters darstellt. Damit ergeben sich folgende Zusammenhänge:

Der Leiterwiderstand nimmt ab, je besser der Leiter den Strom leitet (d.h. je kleiner Rho ist), je kürzer der Leiter ist und je größer die Querschnittsfläche des Leiters ist.

Ich würde mir also in erster Linie Gedanken über die Leitung von den Modulen zum WR machen und nicht um die Stringspannung ...


Hallo welfenstrom, vielen Dank für die technische Lehrstunde in Sachen Elektrik (man kann nur dazu lernen) :D . Also sollte der WR so nah wie möglich an die Module installiert werden und nicht im Keller. Der Querschnitt des Solarkabels sollte nicht unter 1x4 mm² sein, habe ich gelesen. Ist das so? :?:

Don Carlos hat geschrieben:Guten Abend Wolfsolar,

mal ein minderqualifizierter Einwurf von der Seitenlinie
Wolfsolar hat geschrieben:... PolySol 225 TA: laut Datenblatt: Schutzklasse II auch für Anlagen bis 1000 V Systemspannung (in Vorbereitung) und IEC61215 getestet und zertifiziert (In Vorbereitung) :?: :?: ... Ist doch nicht in Ordnung, denke ich!...


Doch, doch. Das kann durchaus gut gehen.
Den schwarzen Peter hast Du am Ende so oder so - mit und ohne Zertifikat.
Man steckt schließlich nicht drin und der Solarteur auch nicht.

Meistens sieht man den Modulen an, ob sie in einer Garage zusammengeschoben wurden oder wirklich aus einer modernen Produktion stammen. Diese Erfahrung solltest Du Deinem Solarteur schon zubilligen. Immerhin gibt es ein Datenblatt, wo auf fehlende Stempel und Siegel hingewiesen wird. Andere Anbieter sind da zurückhaltender.
Die Zertifizierung dauert halt eine Weile. Da ruht inzwischen auch die Produktion nicht.
Und eine Garantie für durchgehend konstante Qualität ist so ein Zertifikat auch nicht.
Es ist kein Sorgloszertifikat für die nächsten 25 Jahre.

ABER! Eine alte Heimwerkerregel besagt: Wer billig baut, baut zweimal. Denn Qualität hat seinen Preis...
Ich denke , dass gilt auch hier. Ist schließlich nicht wenig Geld, was Du da anfasst, also überlege gut.
Es sei denn, es handelt sich um eine kleinere Position in Deiner Portokasse.



Dank auch an Don Carlos für seine Hinweise über die IBC PolySol 225 TA-Module. Ich habe gedacht die sind überhaupt nicht geprüft. Naja mal sehen, vieleicht nehme ich doch die Heckert Module. Die Heimwerkerregel kenne ich auch und möchte nicht an der falschen Stelle sparen.

Luke hat geschrieben:
Ich bleibe bei meinem Vorschlag (3. Anlage, Heckert Module)
...wenn ich aber etwas an diesem Angebot verändern darf...
...empfehle die Verwendung des Sunways NT10000 Wechselrichters (SI3110NT1A),
damit alle 3 Strings kontrolliert werden können...
...der hat zudem einen guten Wirkungsgrad für die Generatorspannungen,
Datenvisualisierung mit PC, bietet optimale Vergleichbarkeit...
...und 'türlich 3-phasige Einspeisung...

...wenn es jetzt Einwände bzgl. der WR Dimensionierung gibt...nur zu... :twisted:
(auch wenn der NT 10000 üppig dimensioniert ist, bin ich nicht plötzlich
Bobo's Meinung...der NT 8000 würde IMO leistungsmäßig völlig reichen,
jedoch schluckt er pro String nur 8A...die Module liefern aber 8,12A im MPP und da jeder weiß,
dass der Strom Tk positiv ist, kommen bei 65° warmen Zellen noch 2% hinzu...
...diese fast 300mA / string möchte ich ungern verschenken...
sind immerhin ca. 300 Watt für den Gesamt-Generator...
...und falls Du die Anlage später erweitern willst...hat der WR noch Reserve...)




Zu Angebot 3 (Heckert-Module): Der Solarteur ist nicht abgeneigt den WR Sunways NT 10000 für sein Angebot einzusetzen. Ich habe ihn den Vorschlag unterbreitet, dass der Schneefang weg kommt und dann vieleicht Platz für eine weitere Reihe Module vorhanden ist ;) . Das wären nochmal 13 Module und da würde der Sunways 10000 NT vieleicht nicht ausreichen :?: . Er will das durchrechnen und mir ein neues Angebot erstellen.Vielleicht braucht er einen zweiten WR. Ich warte das Angebot ab und stelle es hier rein. Dann könnt Ihr wieder euer Statement abgeben :D .
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Re: Photovoltaikanlage für mein Dach

Beitragvon Luke » So 28. Jun 2009, 13:04

Wolfsolar hat geschrieben:
Zu Angebot 3 (Heckert-Module): Der Solarteur ist nicht abgeneigt den WR Sunways NT 10000 für sein Angebot einzusetzen.


...wie klug und großzügig... ;)

ich würde die Anlage (wenn's denn von der Dachfläche passen sollte) stringsymetrisch erweitern (also mit 3 x 4 Modulen)...
...'türlich an einem NT10000

...100te Volts von den dokumentierten 1000ern Grenzwerten entfernt...
...wobei die Heckertsperzis mein schlichtes Gemüt mit der Angabe
'Maximale Systemspannung Pmax' ein wenig verwirren...

...aber es gibt zumindest ein Datenblatt auf deren Homepage
(...wobei diese schon seit längerer Zeit 'kurzfristig' nicht komplett einzusehen ist)

btw...der kWp Preis für Anlage 3 ist hoch genug...
und darf nicht durch den etwas teureren WR weiter steigen...
...und der WR gehört in den Keller!

ansonsten schaun wir mal

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Re: Photovoltaikanlage für mein Dach

Beitragvon welfenstrom » So 28. Jun 2009, 14:03

Der Wechselrichter gehört deshalb in den keller, weil es dort zumeist kühl ist. Wenn der WR auf dem warmen oder sogar heißen Spitzboden verbaut wird, wird's ihm da zu heiß, was bedeutet, dass dessen Umwandlungswirkungsgrad sinkt - der WR muss ja die Gleichspannung der Module in Wechselspannung umwandeln. Da wir die dabei zwangsweise anfallenden Verluste so gering wie möglich halten wollen, muss man den WR also schön kühl halten. Der Verbau eines WR im Keller fällt also unter "artgerechte Haltung" ;)

Die paar zusätzlichen Meter Kabel fallen verlusttechnisch kaum ins Gewicht. So etwas ist erst dann von Belang, wenn ein WR sehr weit vom Modulfeld entfernt sitzt. Im Allgemeinen sind 4 qmm Kabelquerschnitt i.O., es schadet jedoch auch nicht 6 qmm zu verwenden, wenn der Weg durchs Haus ziemlich lang sein sollte (z.B. über drei Etagen o.ä.).
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Re: Photovoltaikanlage für mein Dach

Beitragvon Wolfsolar » Mo 29. Jun 2009, 23:53

Hallo Luke, hallo Welfstrom, vielen Dank für die aufschlussreiche Hilfe. Ich dachte der WR muß auf den Boden und nicht in den Keller, da eine zu lange Zuleitung von den Modulen zum Keller (Zählerschrank) Leistungsverluste verursacht. Meine Leitung von den Modulen zum Zählerschrank wäre nicht länger als 18 Meter.
Zu Anlage 3: Da ich den Schneefang entfernen werde und dadurch mehr Platz für weitere Module habe, hat mir der Solateur ein neues Angebot erstellt. Hier die Daten:
Anlage 10:
11,55 kWp Anlagenleistung
55 Stk. Heckert-Solar HS-PXL 210 polykr. Leistungstoleranz +/-2%
1 WR Fronius IG Plus 120 mit Display / Wirkungsgrad 96% (eigentlich wollte ich den Sunways NT 10000) :!:
Solarkabel 1x4 mm² UV-beständig / wetterfest
Montagesystem ALSD von ALTEC-Solartechnik
3.597,40 €/ kWp

Ist die Anlagenplanung so in Ordnung? :?: Der Modulpreis beträgt ca. 670,50 € / = 3,19 €/ Watt, ist das ok? :?:

Luke hat geschrieben:ich würde die Anlage (wenn's denn von der Dachfläche passen sollte) stringsymetrisch erweitern (also mit 3 x 4 Modulen)...
...'türlich an einem NT10000

:luke:


Nach Lukes Plan wären das 45 + 12 = 57 Module/ also 19 Stk. pro String. Mein Solarteut hat 55 Module eingesetzt. Bei 55 Modulen fehlt bei einen String ein Modul, geht das? :?:
Ich hänge mal den Modulplan mit an. Die Anlage mit den Sanyos habe ich immer noch nicht.
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Re: Photovoltaikanlage für mein Dach

Beitragvon Luke » Di 30. Jun 2009, 18:14

Wolfsolar hat geschrieben:...
1 WR Fronius IG Plus 120 mit Display / Wirkungsgrad 96% (eigentlich wollte ich den Sunways NT 10000) :!:


...ich halte von der schlecht kontrollierbaren Parallelschaltung der strings absolut nichts... :(
...ohne einem Solarteur etwas Böses unterstellen zu wollen...
aber ...Problemmodule können sich gleich zu Anfang gut tarnen,
sporadische Fehler sind schlecht zu lokalisieren,
Leistungs-Abweichungen sind nicht sofort erkennbar...
...und schlimmeres...

...ich habe meine bescheidenen 5,74 kWp in 4 einzeln überwachte Strings aufgeteilt...
...der Gleichlauf der Tageskurven ist mit einem Blick kontrollierbar...
...selbst bei stark wechselnder Bewölkung!
...eine ggfs. offensichtliche Abweichung eines strings reduziert sich ursächlich auf jeweils 7 Module

...vermutlich will Dein Solarteur jetzt sogar 5 parallele strings :shock: zu 11 Modulen ausbilden...

...also ich ziehe meine Empfehlung für diese Anlage zurück!
...was mich außerdem etwas wundert...die Definition des Modulherstellers für den Begriff 'kurzfristig'.. :o

:luke:

PS: für meinen Geschmack sind die Module zudem zu dicht am unteren und oberen Dachrand montiert!
(die Regenrinne kannst'e vermutlich vergessen...)
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Re: Photovoltaikanlage für mein Dach

Beitragvon lehmann28 » Di 30. Jun 2009, 18:25

Luke hat geschrieben:PS: für meinen Geschmack sind die Module zudem zu dicht am unteren und oberen Dachrand montiert!
(die Regenrinne kannst'e vermutlich vergessen...)


Das sehe ich genauso. Di 6,5cm sind zuwenig um das Wasser halbwegs in die Dachrinne zu bekommen. 20-25cm ist maximal nötig bei der Generatorfläche.

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