von amoss am Fr 18. Jun 2010, 16:04
Hallo Ppoeschl,
wie ist deine Geschichte denn jetzt ausgegangen? Ich bin zufälligerweise erst heute darauf gestoßen, finde die Thematik aber interessant.
Ich habe übrigens schon viele Anlagen gesehen, bei denen die Module z.T. noch viel gewagter über den First überstehen. Z.T. ohne weitere Maßnahmen so wie bei dir, meistens aber mit zusätzlichen Streben und Stützen abgesichert.
Das wäre übrigens auch mein Tip: Statt die oberste Reihe abzubauen, würde ich entweder diese Reihe quer verlegen wie schon von einem Kollegen vorgeschlagen oder, noch lieber, die oberste Reihe mit zusätzlichen Streben auf der andere Seite des Firstes abstützen. Was bei Aufständerungen klappt, sollte doch auch bei einer einfachen obersten Reihe möglich sein, die nur ein bißchen übersteht und bereits herkömmlich stabil befestigt wurde.
Mein Nachbar hat es auch so gemacht. Seine Module liegen quer und es stehen trotzdem sogar eineinhalb Module!! über den First hinaus! Sprich, eines ragt mit der Hälfte seiner Breite drüber und darüber ist dann noch ein weitere komplette Reihe quer verlegter Module! Das sieht dann so aus, als würde man bei dir noch eine weitere Reihe quer oben drauf legen! Die Anlage hatte noch nie Sturmprobleme, auch nicht bei Lothar, der bei uns besonders heftig war!
Die Anlage wurde ungefähr vor 10 oder 12 Jahren gebaut. Westlich des Hauses schließt freie Ackerfläche nach Westen an, jeder kann sich vorstellen, was da für Windlasten bei Sturm auftreten!
Also, nicht mit dem Solarteur streiten, sondern lieber eine handfeste Lösung bauen und irgendwie mit dem Solarteur die Kosten teilen.
Gruß,
amoss
10,915 kwp * 59 x Mitsubishi PV-TD 185 MF5 * 2 x SMA 5000 TL-20 * DN 30° (3/4) und 22° (1/4) * Ausrichtung ca. 200° * Kreis Freising